Aufregung um „Pfusch“-Arbeiten an Gehweg

Außer Weg auch noch Randsteine und Gebüsch mitgeteert

Aufregung um „Pfusch“-Arbeiten an Gehweg

Was ist denn hier los? Beim Anblick der Ausbesserungsarbeiten des Wegs zwischen der Göttelmannstraße und dem Oberen Laubenheimer Weg kann Leser Elmar nur den Kopf schütteln. Zwar wurde der Weg hier saniert, doch bei der Ausführung der Arbeiten scheinen die Verantwortlichen etwas zu nachlässig vorgegangen zu sein. Elmar fragt deshalb in seinem Snip: „Wer bessert für die Stadt Mainz derart hanebüchen die Wege aus? Was sagt die Stadt dazu?“

Wie Elmar ironisch anmerkt, seien die Arbeiten an mehreren Stellen „so gekonnt ausgeführt“ worden, dass man Randsteine und Büsche gleich mitgeteert habe.

Auch andere Leser finden die Ausführung der Arbeiten nicht zufriedenstellend. So kommentiert Carlo: „Ich hab das auch gesehen und dachte, irgendeine Wutz hätte da überflüssige Bitumen entsorgt.“ Petra meint: „Sieht ja tatsächlich wie selbst gepfuscht aus.“ Und Leserin Kathinka fragt: „Wie kann man so arbeiten? Da ist Regress angesagt.“

Was die Stadt Mainz sagt

Die Stadt Mainz jedenfalls will in Zukunft noch mehr Geld für die Instandhaltung von Wegen ausgeben. Wie Stadtsprecher Ralf Peterhanwahr sagt, sollen die „Unterhaltungsmittel für Straßen und Wege laut aktuellem Haushaltsentwurf in den kommenden beiden Jahren um circa eine Million Euro auf über 4,5 Millionen Euro erhöht werden“.

Sollte es bei den Ausbesserungsarbeiten wie im geschilderten Fall solche Vorkommnisse geben, würden die Leute gebeten, sich an das Stadtplanungsamt (stadtplanungsamt@stadt.mainz.de) zu wenden. „Hinweise können gerne auch an die Abteilung Straßenbetrieb des Stadtplanungsamtes per Telefon (06131/124279) gegeben werden, die dem Sachverhalt dann nachgeht“, so Peterhanwahr.

Sobald feststeht, wie in dem konkreten Fall weiter verfahren wird, berichten wir nach. Eine Stellungnahme der Stadt Mainz dazu steht noch aus. (df)

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