Am Sonntag, 6. September, wird des neue Besuchszentrum „Sali-Levi-Haus“ am Alten Jüdischen Friedhof am Judensand feierlich eröffnet.
Im Mittelpunkt des Besuchszentrums stehen die Geschichte der SchUM-Stätten, der Alte Jüdische Friedhof, auf dem sich die ältesten Grabsteine Mitteleuropas befinden und der an bedeutende jüdische Gelehrte erinnert.
Vom Besuchszentrum aus hat man einen guten Blick auf den Friedhof, da es auf einer erhöhten Plattform errichtet wurde. Außer der „besonderen Perspektive auf die Grabsteine“ soll das Zentrum ein Ort zum „Treffen und Verweilen“ sein, zum „Innehalten und zur Reflexion“, heißt es in der Beschreibung des Zentrums.
Die bereits vorhandenen Grünflächen sollen erhalten und zusätzlich Bäume gepflanzt werden. Natursteine sollen zudem den „historischen Charakter des Ortes“ bewahren. Fünf Jahre hatten die Planungen und der Bau gedauert.
Pressevertreter hatten bereits im Vorfeld Gelegenheit, das neue Besuchszentrum zu besichtigen. Wir geben ein paar Eindrücke:
Gleichzeitig wurde auf Beschluss des Stadtrates der Vorplatz des neuen Besuchszentrums in „Dr.-Siegmund-Salfeld-Platz“ benannt. Salfeld (1843-1926) war Rabbiner in Mainz und einer der bedeutendsten jüdischen Historiker seiner Zeit.
Zu der Eröffnungsfeier von 13 bis 18 Uhr sind Führungen und Ausstellungen im Haus sowie auf der Friedhof geplant. Auch das SchUMobil ist vor Ort mit Workshops und Informationen zu allen drei Welterbestädten. Ergänzt wird das Programm von Musik, Essen und Trinken auf der Mombacher Straße vor dem Haupteingang. Speziell für Schulklassen wird vom 7. bis 11. September geöffnet sein.
Das Programm könnt ihr euch hier ansehen.