Überraschendes Aus: Mobiler Freizeitpark abgesagt

Termin später im Jahr noch möglich

Überraschendes Aus: Mobiler Freizeitpark abgesagt

Eigentlich sollte an diesem Freitag (3. Juli) auf dem Messegelände in Hechtsheim der mobile Freizeitpark starten. Doch daraus wird nun nichts. Am Mittwoch kam das überraschende Aus für die Veranstaltung. Das erklärt der Vorsitzende der Mainzer Schausteller, Marco Sottile, gegenüber Merkurist.

Große Fahrgeschäfte erteilen Absage

„Der Rummel liegt vorerst auf Eis“, sagt Sottile. Am Dienstagabend sei diese Entscheidung final gefallen. Der Grund sei die Absage der besonders publikumswirksamen Fahrgeschäfte. „Wir konnten die sogenannten Leuchttürme, also die Eyecatcher, nicht für die Veranstaltung in Mainz verpflichten.“

Die „Leuchttürme“ in Mainz hätten ein Riesenrad, die Achterbahn sowie Geisterbahn und auch ein 60 Meter hoher Kettenflieger sein sollen. Wie Sottile sagt, hätten sich Schausteller, die diese Attraktionen anbieten, gegen den mobilen Rummel in Mainz entschieden, weil sie lieber ins europäische Ausland fahren. So seien zum Beispiel in Frankreich, Spanien, Italien und in der Schweiz wieder normale Volksfeste möglich. „Die Schausteller fahren natürlich dann lieber dort hin, weil sie da auch mehr verdienen können“, sagt Sottile. Aus Unternehmersicht sei dies sogar verständlich.

Späterer Termin möglich

Die Stadt Mainz sei bereits über die Absage des mobilen Freizeitparks informiert, erklärt Sottile. „Wir haben die Entscheidung Oberbürgermeister Michael Ebling, Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz sowie dem Amt 80 mitgeteilt.“ Zudem wolle man der Stadt Mainz beziehungsweise Oberbürgermeister Ebling für die umfassende Unterstützung einen großen Dank aussprechen. „Ein Dankeschön geht auch an die Mainzer Mobilität und die Mainzer Netze, die unkompliziert Busse beziehungsweise kostenlosen Strom zur Verfügung gestellt hätten“, sagt Sottile.

Komplett abgesagt für dieses Jahr ist der mobile Freizeitpark aber noch nicht. Möglicherweise könnte der Rummel zu einem anderen Zeitpunkt starten. „Eventuell nach dem Ende der Rheinland-Pfalz-Ausstellung Mitte September, so Sottile. Dafür müssten aber zunächst noch Gespräche mit dem Betreiber des Messegeländes, Karl Strack, geführt werden. (mo)

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