Christel Höflich verlässt das Weinbistro „Weinzauber“

Nach 18 Jahren verlässt Inhaberin Christel Höflich das Weinbistro „Weinzauber“ an der Römerpassage. Ihr Nachfolger wird das Geschäft nun mit dem gleichen Konzept fortführen.

Christel Höflich verlässt das Weinbistro „Weinzauber“

Das Weinbistro „Weinzauber“ gibt es bereits seit der Eröffnung der „Römerpassage“ in der Mainzer Innenstadt. 18 Jahre lang hat Christel Höflich das Geschäft geführt. Am 31. Januar verabschiedet sie sich mit „einem lachenden und einem weinenden Auge“ in den Ruhestand. Das Weinbistro ist wie ihr Baby, erzählt Höflich im Gespräch mit Merkurist. Sie wollte einen Ort schaffen, in dem sich Menschen während oder nach dem Shopping hinsetzen und entspannt einen Kaffee oder Wein trinken können.

Ziel war, das Konzept des „Weinzaubers“ zu etablieren und zu erhalten. Das habe Höflich als „Einzelkämpferin“ erreicht, ihr Konzept habe sich schnell bewährt. Stattdessen habe sie viele andere Geschäfte in der Umgebung über die Jahre schließen sehen. Anfangsschwierigkeiten seien trotzdem da gewesen, erzählt die Inhaberin. Die Blindenstreifen, die kurz nach Geschäftseröffnung auf dem Gehweg vor dem Weinbistro installiert wurden, hätten es zum Beispiel zunächst nicht erlaubt, eine Außenbestuhlung anzubringen.

Namensentscheidung fiel innerhalb von drei Minuten

Höflich hatte nach eigener Aussage schon immer viel mit Wein zu tun und hat unter anderem in der Weinabteilung im Kaufhof gearbeitet. Wein habe sie schon immer verzaubert, daher entschied sie sich auch für den Namen „Weinzauber“. Das sei allerdings eine durchaus spontane Entscheidung gewesen, die nur drei Minuten gedauert habe. Bei ihrem Termin zur Gewerbeanmeldung hätte es nämlich noch keinen Namen gegeben, der sei aber nötig gewesen, um die Anmeldung abzuschließen. Da sie keinen weiteren Termin machen wollte, fiel die Entscheidung schnell auf „Weinzauber“.

Jetzt geht Christel Höflich in den Ruhestand. Nachfolger wird Bülent Satilmis. Der will Konzept und Namen beibehalten und auch im Innenbereich erst einmal nichts umbauen. Die Gäste sind nun trotzdem traurig, dass Höflich das Geschäft verlässt. Viele hätten sich bei ihr erkundigt, wie es ihr geht und ob sie denn mal wieder im „Weinzauber“ vorbeischauen wird, erzählt sie. Als Gast möchte sie das auf jeden Fall, hinter der Theke wird sie allerdings nicht mehr anzutreffen sein. Da brauche sie einen harten Schnitt, erklärt sie. An die schönen Momente in ihrem „Weinzauber“, wie die Fastnachtssitzungen im kleinen Rahmen oder Weihnachtsfeiern mit Live-Musik, wird sie allerdings gern zurückdenken.

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