Diese Social-Media-Posts bewegten Mainz

Immer wieder sind wir in diesem Jahr in den sozialen Netzwerken auf spannende und bewegende Geschichten gestoßen. Unsere Social-Media-Stories des Jahres stellen wir Euch hier vor.

Diese Social-Media-Posts bewegten Mainz

Mal rührend, mal lustig oder einfach nur kurios: Auch in diesem Jahr gab es Posts auf Faceboook, Instagram und Twitter, die für viel Aufsehen gesorgt haben. Wir stellen Euch die wichtigsten Social-Media-Stories des Jahres 2019 vor.

OB-Lachflash

Einen Lachflash live im Fernsehen - den hatte Wiesbadens Oberbürgermeister so wohl nicht geplant. Ausgelassen wurde im Rathaus der Aufstieg des SV Wehen Wiesbadens in die Zweite Liga gefeiert. Mit dabei: Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) und das Kamera-Team von RTL Hessen. Die Frage der RTL-Reporterin, wie sich der Aufstieg auf die „Stadt Mainz“ auswirken würde, brachte Gerich dabei so richtig aus der Fassung: „Für die Stadt Wiesbaden bitte“, sagte er und bekam einen Lachflash, der fast nicht mehr endete.

Opel Arena aus Lego

Die nächste Geschichte, die in den sozialen Medien begann, sorgte zwar nicht für Lachflashs, aber für großes Stauen: Schon im September 2018 berichteten wir das erste Mal über den kleinen Joe Bryant aus England, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, alle Fußball-Stadien aus Lego zu bauen. Damals war sein aktuelles Projekt die Mainzer Opel Arena (wir berichteten). Knapp ein Jahr später twitterte Mainz 05, dass der Nachbau einen Stammplatz in der Opel Arena bekommt. Der Elfjährige reiste am 14. September zum Spiel der Mainzer gegen Hertha BSC an. Und auch das Miniaturstadion hatte er dabei - nur dieses Mal nahm er den Nachbau nicht mit zurück nach England.

Rührender Facebook-Post

Ein bewegender Post kam im Juli von der Mainzer Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs. Sie war im Frankfurter Hauptbahnhof, als ein Mann ein achtjähriges Kind und dessen Mutter vor einen ICE schubste. Das Kind starb noch an der Unfallstelle. In einem Facebook-Post berichtete die Verlegerin von ihren Eindrücken: von der grausamen Tat, den Schreien im Bahnhof, den traumatisierten Menschen. Auf diesen Post der Mainzerin gab es fast 23.000 Reaktionen.

Vergiftet und angezündet

Es war ein schockierender Post auf der Facebook-Seite des Kleintierhauses in Mainz: Unbekannte hatten zwei Tauben bei lebendigem Leib angezündet (wir berichteten). Kurz danach wurde eine dritte Taube gefunden. Die Mainzer Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Doch nicht nur angezündete Tauben sorgten auf Facebook für Aufmerksamkeit: Die Stadttaubenhilfe Mainz berichtete von weiteren Tauben, die wohl vergiftet wurden.

Fahrschule sorgt für Lacher

Doch nicht nur negative und traurige Geschichten aus Mainz wurden in diesem Jahr auf Facebook geteilt. Für Lacher sorgte der Post der Fahrschule Fahrschule „Baroli“ aus Weisenau. Wegen Umbauarbeiten musste das Team zwei seiner Fahrschulautos über Nacht auf der Straße parken. Das aber sorgte bei Nachbarn für Unmut, sie hängten Zettel an die Autos: „Das ist ein Wohngebiet, kein Fahrschulparkplatz“. Die Antwort der Fahrschule sorgte für 1000 Likes und über 200 Kommentare. Wie die Fahrschule reagierte, könnt Ihr hier lesen:

Perlen des Lokaljournalismus

Auch ein Artikel von Merkurist sorgte in diesem Jahr für Lacher im Netz. Hintergrund war eine Polizeimeldung zu einem Vorfall am Frankfurter Hauptbahnhof. Ein Mann hatte hier im Zug an seinem Penis herumgespielt. Zeugen riefen die Polizei.

Eigentlich eine Polizeimeldung, wie sie in Frankfurt und auch in Mainz häufiger auf unseren Schreibtischen landet. Die Seite „Perlen des Lokaljournalismus“ fand die Geschichte dennoch witzig. Der Grund war die Kombination aus Überschrift und Untertitel, die Merkurist gewählt hatte: „Mann masturbiert in S-Bahn - Polizei bittet um Mithilfe“. Die Facebook-Seite postete einen Screenshot, der für Lacher, Likes und Kommentare sorgte. (rk)

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