Frauen in Toilette gefangen: Mainzer Feuerwehr muss anrücken

Am Rosenmontag 2026 ziehen auch die Mainzer Rettungsdienste eine erste Bilanz.

Frauen in Toilette gefangen: Mainzer Feuerwehr muss anrücken

Während der Rosenmontagszug noch durch Mainz läuft, ziehen Feuerwehr du Sanitätsdienst eine Zwischenbilanz.

So versorgten Sanitäter bis 14:15 Uhr insgesamt 88 Personen. In 60 Fällen handelte es sich dabei um „Kleinigkeiten“, bei denen ein Pflaster oder ein Kühlpack ausreichte. Zehn Personen mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Acht Personen mussten „alkoholbedingt“ behandelt werden, darunter zwei Minderjährige. Die weiteren Verletzungen waren vor allem Schnittwunden und Schmerzen nach Stürzen. Schwerverletzte gab es bis zum Nachmittag keine.

Feuerwehr befreit Frauen aus Toilette

Auch die Feuerwehr hatte Einsätze zu verzeichnen, von denen einer direkt mit dem Rosenmontagsumzug zu tun hatte: Zwei Frauen waren in einer öffentlichen Toilette eingeschlossen, da sich der Öffnungsmechanismus nicht mehr betätigen ließ. Die Feuerwehr konnte die Tür mit einem Spezialschlüssel öffnen und die beiden Frauen unverletzt befreien.

Die Rettungskräfte betonten, dass sie bei allen Einsätzen bisher ungestört arbeiten konnten und auf fröhliche und dankbare Menschen trafen.

Für den Nachmittag und Abend wird jedoch mit einer Zunahme der Einsätze gerechnet. Insgesamt sind über 500 ehren- und hauptamtliche Kräfte im Einsatz. Bis zum frühen Nachmittag gab es jedoch deutlich weniger zu tun als im vergangenen Jahr.