Spielzeugpistole löst Polizeieinsatz in Mainzer Altstadt aus

Der Sicherheitsdienst der Mainzer Römerpassage alarmierte die Polizei: Drei Jugendliche hantierten mit einer schwarzen Pistole. Die Beamten konnten die Teenager schnell stellen.

Spielzeugpistole löst Polizeieinsatz in Mainzer Altstadt aus

Weil sie in der Mainzer Römerpassage mit einer Spielzeugwaffe hantierten, haben drei Jugendliche am Mittwochabend einen Polizeieinsatz ausgelöst. Das meldet das Polizeipräsidium Mainz.

Der Sicherheitsdienst der Einkaufspassage hatte die Polizei kurz nach 18 Uhr informiert. Er meldete drei Jugendliche, die auf der Galerie mit einer schwarzen Pistole unterwegs waren. Als die Teenager offenbar bemerkten, dass sie beobachtet werden, steckten sie die vermeintliche Waffe weg und verließen die Passage.

Bei der Fahndung konnte die Polizei die drei Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren ausfindig machen. Wie „Mainzer Einsatzfahrzeuge“ meldet, wurden sie in der McDonald’s-Filiale am Gutenbergplatz gefunden. Bei der Kontrolle fanden die Beamten in der Jackentasche eines der Jugendlichen eine Spielzeugwaffe, die Plastikkügelchen verschießt.

Die Jugendlichen wurden daraufhin zur Polizeidienststelle gebracht. Nach einer Ansprache übergaben die Beamten sie ihren Eltern. Die Spielzeugwaffe wurde sichergestellt und die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Polizei warnt vor Anscheinswaffen

Die Polizei weist darauf hin, dass Spielzeugwaffen auf den ersten Blick oft nicht eindeutig von echten Waffen zu unterscheiden sind. Das davon ausgehende Drohpotenzial könne erheblich sein und zu gefährlichen Situationen führen.

Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen mit sich zu führen, ist in der Öffentlichkeit nur mit einem gültigen Kleinen Waffenschein erlaubt. Die Polizei betont, dass Verstöße gegen das Waffengesetz konsequent verfolgt werden. Sie bittet die Bevölkerung, sich vor dem Kauf und Gebrauch solcher Waffen über die rechtlichen Bestimmungen zu informieren.