Tabuthema Sterben: Mainzer Kino zeigt emotionale Doku

„Röbi geht“ berichtet von den letzten sechs Monaten des an Krebs erkrankten Robert.

Tabuthema Sterben: Mainzer Kino zeigt emotionale Doku

Der Film „Röbi geht“ wird am Samstag, den 22. März um 10:30 Uhr im Mainzer Capitol als Vorpremiere gezeigt. Der 90-Minütige Film erzählt von den letzten Monaten eines krebskranken Schweizers. Der Mainzer Palliativverband lädt zum Nachgespräch ein.

Regisseur Christian Lebhart und Kamerafrau Heidi Schmidt haben den schwerkranken Robert Widmer-Demuth, genannt Röbi, während der letzten sechs Monate seines Lebens begleitet. Der 77-Jährige sei „Zeit seines Lebens für andere da“ gewesen und gehe nun mit derselben Hingabe seinen letzten Weg, heißt es auf der Film-Website.

„Ohne die Liebe am Leben zu verlieren“

„Er weiß, dass er bald sterben wird“, so die Beschreibung. „Statt sich gegen das Unvermeidliche zu wehren, nimmt er den Tod an, ohne die Liebe am Leben zu verlieren.“ Die Filmcrew habe sich mit ihm auf die Reise durch Erinnerungen an sein Leben begeben und sich den großen Fragen gewidmet, die sich am Ende eines Lebens stellen. Es sei ein „intimer Film“, der dem Tod „mit berührender Ehrlichkeit und großer Behutsamkeit“ begegne.

Im Anschluss an den 90-minütigen Film findet ein Filmgespräch von Prof. Dr. Martin Weber vom Hospizverband Esslingen mit Frau Susanne Kränzle, der stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes statt. Auch wenn es in dem Film nicht direkt um Patientenversorgung geht, biete die Doku Anknüpfungspunkte, um sich über die Gestaltung des Lebens(-endes) in Anbetracht schwerer Krankheiten auszutauschen, teilt die Mainzer Hospiz mit.

Hier findet ihr weitere Infos zum Film. Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich.