Die Rheinwasser-Untersuchungsstation Mainz-Wiesbaden feiert ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Wie die zuständigen Landesämter aus Rheinland-Pfalz und Hessen mitteilen, findet dieser am Donnerstag (13. August) von 12 bis 15 Uhr statt.
An der Station an der Theodor-Heuss-Brücke (Adenauer-Ufer 10) können sich Besucher dann über die Messtechnik, die Aufgaben der Einrichtung und 50 Jahre an gesammelten Gewässerdaten informieren. Dabei werden auch die damaligen und heutigen Herausforderungen für Fließgewässer wie das aktuelle Thema Niedrigwasser beleuchtet.
Die Untersuchungsstation nahm 1976 ihren Betrieb auf und ist eine der ältesten Einrichtungen zur kontinuierlichen Überwachung von Fließgewässern in Deutschland. Sie wird gemeinsam vom Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU) und dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) betrieben.
Die über fünf Jahrzehnte erhobenen Messdaten dokumentieren die Entwicklung der Wasserqualität des Rheins und sind laut der beiden Betreiber eine wichtige Grundlage für den Gewässerschutz. Heute stehen außer klassischen Schadstoffen auch neue Herausforderungen wie PFAS, Spurenstoffe und die Auswirkungen des Klimawandels im Fokus der Untersuchungen.
Festakt mit Politik und Experten
Anlässlich des Jubiläums findet am 13. August auch ein Festakt statt. Als Redner werden unter anderem die Umweltstaatssekretäre Michael Mätzig aus Rheinland-Pfalz und Michael Ruhl aus Hessen erwartet. Auch der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase sowie die Präsidenten der beiden Landesämter, Dr. Dirk Grünhoff (LfU) und Prof. Dr. Thomas Schmid (HLNUG), haben ihre Teilnahme zugesagt.
Mehr Informationen zu der Arbeit der Experten vor Ort findet ihr im folgenden Artikel: