„Partymeile“ am Winterhafen: Stadt greift hart durch

Stadt reagiert auf Anwohnerbeschwerden

„Partymeile“ am Winterhafen: Stadt greift hart durch

Mit den Lockerungen der Corona-Beschränkungen und steigenden Temperaturen hat auch die Zahl von Menschenansammlungen, insbesondere am Rheinufer, zugenommen. Auch die Zahl von Anwohnerbeschwerden wegen des nächtlichen Lärms hat sich erhöht. Nun reagiert die Stadt.

So habe sich die Stadtverwaltung in enger Abstimmung mit der Polizei entschlossen, dem Aufenthalt am Winterhafen ein „deutlich früheres Ende zu setzen“, sagt Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD). „Der Rhein lädt ein. Diesen Genuss wollen wir niemandem nehmen. An der Rheinfront wohnen aber auch viele Menschen mit ihren Familien, die ein Anrecht auf ein Abebben der Feierlichkeiten am Ufer ab einem verlässlichen Zeitpunkt haben.“

Ab dem Wochenende werden deshalb am Winterhafen um Mitternacht in ausgewählten Bereichen Beleuchtungspunkte des Technischen Hilfswerks platziert und mit hoher Leuchtkraft eingeschaltet. Außerdem wird eine Durchsage die Menschen darauf hinweisen, das Gelände zu verlassen.

„Dadurch sollen die Menschen zu einem für hoffentlich beide Seiten verständnisvollen Zeitpunkt zum Gehen bewegt werden“, erklärt Ordnungsdezernentin Manuela Matz (CDU). „Das Signal lautet: Feiern und Entspannen am Rheinufer ist in Ordnung, muss aber zu einem mitternächtlichen Zeitpunkt ein Ende finden zum Schutz der dort Wohnenden. Sollte sich die Partymeile aufgrund der Begleitumstände an einen anderen Sektor des Rheinufers verlagern, werden wir flexible Antworten bereithalten.“ (mm)

Logo