„Heilige Makrele“: Neustadt-Grüne wollen Stadt-Unterstützung

Mit einer Machbarkeitsstudie will der Mainzer Ingenieur Alexander Kiefer seine Idee vom Naturschwimmbad im Mainzer Zollhafen vorantreiben. Nun stellte er die Studie dem Ortsvorsteher der Neustadt vor.

„Heilige Makrele“: Neustadt-Grüne wollen Stadt-Unterstützung

Ein Schwimmbad im Becken des Mainzer Zollhafens: Diesen Traum verfolgt der Mainzer Ingenieur Alexander Kiefer. Noch ist unklar, ob aus Kiefers Idee Wirklichkeit wird, eine Machbarkeitsstudie könnte das Projekt jedoch nun entscheidend voranbringen (wir berichteten).

Die Studie zur Umsetzbarkeit des Projekts „Heilige Makrele“ hatte Kiefer Mitte September wichtigen Entscheidern wie Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) oder dem Stadtwerke-Vorsitzenden Daniel Gahr vorgelegt. Im Laufe der Woche präsentierte Kiefer die Machbarkeitsstudie auch Neustadt-Ortsvorsteher Christoph Hand (Grüne) und dem Ortsbeirat des Stadtteils, in dem das Rheinschwimmbad entstehen soll.

Und das offenbar sehr erfolgreich. In einer Mitteilung erklärten die Neustadt-Grünen im Anschluss an Kiefers Präsentation: „Die Grünen der Mainzer Neustadt befürworten die Planungen des Schwimmbads ‘Heilige Makrele’ im Zollhafenbecken und sprechen sich für eine Unterstützung durch die Stadt aus.“ Die Stadt selbst sowie die Stadtwerke wollten sich bisher eigentlich nicht an den Kosten für das Rheinschwimmbad beteiligen. Wie die Grünen nun vorschlagen, könnte die Stadtverwaltung das Projekt jedoch bei Fördermittelanträgen oder in planerischen Fragen unterstützen. Kiefer habe bei seiner Präsentation gezeigt, dass die „Heilige Makrele“ auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sei, so Marco Neef, Sprecher der Grünen-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt.

Ideengeber Kiefer gibt sich via Instagram ebenfalls zufrieden nach der Präsentation im Ortsbeirat: „So ein Leuchtturmprojekt kommt selbstverständlich gut an“, schrieb er. „Mit dem fetten Rückenwind gehen wir jetzt die nächsten Etappen an.“ Im Merkurist-Interview Anfang September hatte Oberbürgermeister Michael Ebling bereits erklärt, er halte das Projekt für nicht unrealistisch. „Die generelle Idee, den Rhein und das Rheinwasser für die Mainzer erlebbar zu machen, finde ich gut“, so der OB damals.

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