Keine weitgehenden Lockerungen am 20. März: Land verlängert Maßnahmen

Keine Aufhebung der Maßnahmen am 20. März

Keine weitgehenden Lockerungen am 20. März: Land verlängert Maßnahmen

Das Land Rheinland-Pfalz wird die bisher geltenden Corona-Maßnahmen nicht am 20. März aufheben. Stattdessen sollen sie bis zum 2. April verlängert werden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit.

Nach den Vorstellungen des Bundes sollen eigentlich am 20. März die meisten Corona-Regeln wegfallen. Bestehen bleiben sollen Basis-Schutzmaßnahmen wie die Maskenpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie im ÖPNV. Damit die Landesparlamente ihre bisher geltenden Regelungen abändern können, sei eine Übergangsfrist bis 2. April vorgesehen.

„Ich werde dem rheinland-pfälzischen Ministerrat vorschlagen, dass wir diese Übergangsregel nutzen und unsere aktuell geltenden Maßnahmen im Wesentlichen zunächst bis Anfang April beibehalten“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD). Dieses vorsichtige Agieren halte er für „notwendig und angemessen“, um die „sehr hohe Dynamik“ noch genauer einordnen zu können. „Die Lage in den Krankenhäusern ist trotz der hohen Infektionszahlen stabil. Wir registrieren jedoch, dass immer mehr Menschen, die auch in diesen Einrichtungen arbeiten, selbst erkranken und ausfallen.“

Was dann noch gilt

Sollte der rheinland-pfälzische Ministerrat dem Vorschlag des Gesundheitsministers folgen, würden die Regeln der 31. Corona-Bekämpfungsverordnung in einer 32. Corona-Bekämpfungsverordnung bis zum 2. April verlängert werden. Demnach gilt, dass überall dort, wo der Impf-, Test- oder Genesenenstatus kontrolliert wird, überwiegend keine Maske mehr getragen werden muss. Im Einzelhandel und in anderen nicht kontrollierten öffentlichen Bereichen gilt die Maskenpflicht weiter.

Auch an allen weiterführenden Schulen bleibt es für zwei Wochen länger bei der Maskenpflicht auch am Platz. Anlasslos wird an Schulen weiterhin zweimal die Woche getestet werden. Gleichzeitig bleiben die Regeln auch für Großveranstaltungen bestehen. Entfallen müssen aber wegen der Vorgaben des Bundesrechts bereits zum 20. März Abstandsgebote, Kapazitäts- und Kontaktbeschränkungen.

Auch die Quarantäneregel ändert sich zum 20. März: Ein Freitesten ist bereits am siebten Tag (nicht erst nach Ablauf von sieben Tagen) der Absonderung möglich. „Fällt beispielsweise dienstags der Corona-Test positiv aus, so ist bereits am Montag darauf eine Freitestung möglich“, sagte Minister Hoch. Dies verkürze die Absonderungsdauer effektiv um zwei Tage.

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