Nachfolger von „Non Solo Pasta“ steht fest

Ausgefallene Fritten statt Nudel-Kombinationen - mit diesem Konzept geht ein ehemaliger Sternekoch bald in Mainz an den Start. Wie die Pommes von „Frittenlove“ sich von normalen Fritten unterscheiden, hat uns Geschäftsführer Sascha Wolter verraten.

Nachfolger von „Non Solo Pasta“ steht fest

Wahrscheinlich noch im August eröffnet in Mainz ein ziemlich ungewöhnliches Fritten-Lokal. Die Beilagen wirken im Gegensatz zu den Klassikern wie Ketchup und Mayo geradezu exotisch - und auch die Pommes selbst sind ziemlich ausgefallen. Eröffnen wird das Lokal „Frittenlove“ in der Altstadt, genauer gesagt: in der Stadthausstraße. Dort, wo früher das Lokal „Non Solo Pasta“ Nudel-Kreationen aller Art angeboten hat. Rund ein Jahr lang wurden die Räume in der Nähe der Römerpassage nun nicht mehr genutzt (wir berichteten). Das will „Frittenlove“-Geschäftsführer Sascha Wolter jetzt ändern.

Wolter führte einige Jahre ein Sterne-Restaurant in der Nähe von Stuttgart, machte dieses irgendwann zum Steakhouse „deluxe“ und widmet sich nun voll und ganz dem Thema Fritten. Denn die „Fritten 2.0“, wie Wolter und sein Team sie nennen, gibt es nicht nur in Lokalen, sie werden auch abgepackt in einigen deutschen Supermärkten angeboten. Doch was macht die Fritten denn nun so besonders?

Keine Geschmacksverstärker, regionale Zutaten

Gegenüber Merkurist erklärt Sascha Wolter: „Der Unterschied zu herkömmlichen Pommes ist, dass wir nicht einfach nur Stäbe aus Kartoffeln schneiden, sondern mit viel Handwerk Kartoffelteige herstellen, die wir dann ganz unterschiedlich abschmecken können.“ Für mediterrane Fritten würden dann zum Beispiel Kartoffeln gedämpft, gepellt, zerdrückt und dann mit Tomaten, Rosmarin, Thymian, geriebenen Hartkäse und weiteren Zutaten verfeinert. „So entstehen ganz neue Geschmacksbilder“, sagt Wolter.

„Wir machen es so, wie wir es auch in unserem Sternerestaurant gemacht hätten.“ - Sascha Wolter über „Frittenlove“

Auch das Thema Qualität spiele für „Frittenlove“ eine große Rolle, versichert Wolter. „Wir kaufen nicht aus der Massentierhaltung, jeder Lieferant ist sorgfältig ausgesucht.“ Saucen und Dips für die Fritten würden selbst hergestellt und zudem keine Geschmacksverstärker, künstliche Aromen oder Konservierungsstoffe enthalten. „Wir machen es so, wie wir es auch in unserem Sternerestaurant gemacht hätten. Die Salate und Kräuter kommen von ‘Stein’s’ aus Gonsenheim und die angebotenen Biere sind ebenfalls ausschließlich lokal.“

Im Angebot von „Frittenlove“ gibt es zwei Sparten: Fritten und „Fritten deluxe“. „Bei den Fritten sind es zum Beispiel ‘Falafel Fritten’ mit Limetten-Joghurt, Granatapfel, Sesam und Koriander“, so Wolter. „Bei den ‘Fritten deluxe’ finden die Gäste unsere Klassiker wieder wie ‘Kartoffelrösti Fritten’ mit geräuchertem Lachs, Honig-Senf-Sauce und rosa Pfeffer oder wer es ganz exklusiv und außergewöhnlich mag: ‘Schwarze Trüffel-Fritten’ mit Trüffelmayonnaise, Rucolapesto und frisch geriebenen Trüffel.“

Außerdem gibt zusätzlich zu den Pommes-Variationen die sogenannte „Salateria“ geben. „Kurz gesagt, werden mit verschiedenen Salatkompositionen starten. Auch da setzen wir auf spannende und zeitgemäße Rezepte wie: Salat von geschmorten Karotten mit Pfirsich, Physalis, Fetakäse, Orangen-Chilli-Marinade und Koriandergrün“, verrät Wolter. „Wenn wir uns eingegroovt haben, wird es monatlich wechselnd das ‘Streetfood des Monats’ geben, mit Inspirationen und Rezepten rund um den Globus. Schließlich soll es bei uns nicht langweilig werden.“

Nach derzeitigem Stand planen Sascha Wolter und sein Team, ihr Lokal am 20. August zu eröffnen. (df)

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