Das ändert sich im Dezember

Bundesweiter Warntag, Winterfahrplan der DB und einiges mehr. Im letzten Monat des Jahres stehen nochmal allerlei Änderungen und Ereignisse an.

Das ändert sich im Dezember

Auch im Dezember gibt es neue Regeln und Änderungen in Deutschland. Welche das genau sind, erklären wir euch hier.

Bundesweiter Warntag

Am 8. Dezember wird der Bundesweite Warntag stattfinden. An diesem Tag werden alle deutschen Handynutzer um 11 Uhr eine Nachricht auf ihrem Gerät erhalten. Diese erscheint zusätzlich mit einem lauten Ton. In Radio und Fernsehen wird die Warnnachricht ebenfalls um 11 Uhr abgespielt und thematisiert. Die Übung für den Katastrophenfall läuft über das System „Cell Broadcast“.

Winterfahrplan der Deutschen Bahn

Ab Mitte des kommenden Monats (11. Dezember) wird der Winterfahrplan der Deutschen Bahn gelten. Passend zur Weihnachtszeit wird die Bahn jeden Tag zusätzlich 13.000 Sitzplätze anbieten. Ebenfalls sollen circa 80 Sonderzüge auf viel befahrenen Strecken eingesetzt werden. Im Bereich Service stellt die Deutsche Bahn zusätzliche 800 Mitarbeiter zur Verfügung, um dem hohen Reiseaufkommen gerecht zu werden.

Energiepauschale für Rentner

Nachdem im September Berufstätige eine Einmalzahlung von 300 Euro erhielten, gibt es diese jetzt auch für Rentner. Dabei handelt es sich um eine Energiepauschale, die aufgrund der steigenden Energiepreise vergeben wird und ebenfalls 300 Euro beträgt. Das Geld soll bis zum 15. Dezember auf dem Konto der Rentner, sowie der pensionierten Beamten, eintreffen. Der Betrag soll automatisch überwiesen werden, spezielle Anträge müssen vorab nicht ausgefüllt werden.

Soforthilfe für Gas- und Fernwärmekunden

Der Staat übernimmt die Abschlagszahlung im Dezember, die für Gas und Fernwärme in den Haushalten und Unternehmen aufkommt. „Im Dezember entfällt die Pflicht, vertraglich vereinbarte Voraus- und Abschlusszahlungen zu leisten“, so die Bundesregierung. Diese Soforthilfe erhalten alle Haushalte und Unternehmen, die maximal 1,5 Millionen Kilowattstunden Gas im Jahr verbrauchen. Ebenfalls berechtigt für die Soforthilfe sind laut der Bundesregierung Einrichtungen wie „Pflege-, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, staatliche, staatlich anerkannte oder gemeinnützige Einrichtungen des Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsbereichs sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderungen oder anderer Leistungsanbieter (…) Kindertagesstätten und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Leistungserbringer der Eingliederungshilfe sowie bestimmte weitere Bildungseinrichtungen.“

Neues Telefonschutzgesetz

Am 1. Dezember greift das neue Telefonschutzgesetz. Es soll Verbraucher vor der Betrugsmasche „ID-Spoofing“ bewahren. Hierbei benutzen Betrüger entweder seriöse Rufnummern, um Menschen an den Hörer zu bekommen oder sie decken ihre ausländische Telefonnummer mit einer inländischen. Genau diese Möglichkeiten dürfen ab dem 1. Dezember nicht mehr möglich sein. Dafür sorgen müssen die Netzbetreiber.

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