Jüdische Gemeinde trauert um Susanna

Weitere Reaktionen auf den Tod der 14-Jährigen

Jüdische Gemeinde trauert um Susanna

Die Jüdische Gemeinde hat mit Trauer und Entsetzen auf den Tod der 14-jährigen Mainzerin Susanna reagiert. Gegenüber der „Jüdischen Allgemeinen“ sagte der Mainzer Gemeinderabbiner Aharon Ran Vernikovsky: „Ich bin über den gewaltsamen Tod von Susanna so bestürzt, traurig und fassungslos, wie man nur sein kann.“ Er sei schockiert und sprachlos.

Die gesamte Jüdische Gemeinde Mainz trauere um ihr junges Gemeindemitglied. „Wir werden für Susannas Familie da sein und ihr, so gut es geht, helfen und sie unterstützen.“ Auch der Zentralrat der Juden in Deutschland bekundete sein Beileid. In einer Mitteilung heißt es: „Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden.“

Der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich reagierte mit „großer Betroffenheit und Trauer“ auf die Nachricht. „Meine Gedanken und mein tiefes Mitgefühl sind bei den Angehörigen und Freunden des getöteten Mädchens. Ich bin sehr traurig und es fällt schwer, Worte zu finden, für das Leid und den Schmerz, den der Tod hinterlässt. Meine Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei der Familie des Opfers. Sie sollen wissen, dass ich und die Menschen in unserer Stadt mit ihnen trauern und ihnen Trost und Kraft in dieser schweren Zeit wünschen“, so der Oberbürgermeister.

Wie die Wiesbadener Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf einer Pressekonferenz bekannt gaben, wurde Susanna in der Nacht vom 22. auf den 23. Mai vergewaltigt, anschließend getötet und an anderer Stelle vergraben. Laut Ermittlern starb sie an Gewalteinwirkung auf den Hals. Polizeipräsident Stefan Müller sprach von einem „sehr abscheulichen Verbrechen“.

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