Uni Mainz mit Naturwissenschaften auf Platz 1 im DFG-Förderatlas

Deutschlandweit die meisten DFG-Fördergelder eingeworben

Uni Mainz mit Naturwissenschaften auf Platz 1 im DFG-Förderatlas

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) belegt in den Naturwissenschaften bundesweit den 1. Platz im Förderatlas 2018 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das heute veröffentlichte Ranking zeigt auf, welche Universitäten in den Jahren 2014 bis 2016 die meisten öffentlichen Fördergelder eingeworben haben.

Mit einer Summe von rund 70 Millionen Euro belegt die JGU in den Naturwissenschaften den Spitzenplatz. Im Vergleich zu den vorherigen drei Jahren seien das 80 Prozent mehr und 13 Positionen weiter vorne im Ranking, so die JGU in einer Pressemitteilung. Erheblichen Anteil an diesem Erfolg hat die Mainzer Physik mit den Forschungsfeldern „Teilchen, Kerne und Felder“ und „Physik der kondensierten Materie“. Außerdem sind Förderung der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern sowie des Europäischen Forschungsrats ausschlaggebend. In den Geistes- und Sozialwissenschaften konnte sich die JGU um fünf Plätze auf Rang 17 verbessern.

JGU-Pressereferentin Kathrin Voigt sagt gegenüber Merkurist: „An der JGU profitiert insbesondere auch die forschungsorientierte Lehre von dieser Forschungsförderung.“ Mit zusätzlichen Mitteln könnten mehr Wissenschaftler beschäftigt werden, die Studenten frühzeitig einen Einblick in Forschungsstand, Forschungsschwerpunkte und Forschungsstandards ihres Fachs gewähren können, so Voigt.

Mit zusätzlichen Mitteln können mehr WissenschaftlerInnen beschäftigt werden, die dann Studierenden frühzeitig einen Einblick in Forschungsstand, Forschungsschwerpunkte und Forschungsstandards ihres Fachs gewähren und die frühe Teilhabe an Forschung ermöglichen können

Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf gratulierte der Mainzer Uni. „Das herausragende Abschneiden der Naturwissenschaften im DFG-Förderatlas dokumentiert die großen Forschungserfolge der Johannes Gutenberg-Universität der vergangenen Jahre“, so Wolf. „Die Mainzer Naturwissenschaften sind damit Spitze in Deutschland und das Forschungs-Flaggschiff von Rheinland-Pfalz. Laut JGU-Präsident Georg Krausch bestätigt das Ranking besonders die Leistungen der Physiker und Mathematiker in den Profilschwerpunkten der Universität.

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