Mieten in Mainz stark angestiegen

Mainz in Top 10 der Städte mit den höchsten Mietpreisen - trotz Mietpreisbremse

Mieten in Mainz stark angestiegen

In Mainz sind die Preise seit Einführung der Mietpreisbremse im Jahr 2015 um 25 Prozent gestiegen. Aktuell zahlen Mieter durchschnittlich 12 Euro pro Quadratmeter. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von immowelt.de. Dabei erfasste das Immobilienportal die Entwicklung der Mietpreise in 39 deutschen Städten im Zeitraum von 2015 bis 2021.

Während der Preis pro Quadratmeter bei Mietwohnungen im Jahr 2015 noch bei 9,60 Euro lag, müssen Mainzer aktuell im Durchschnitt 12 Euro zahlen. Damit liegt Mainz in den Top 10 der Städte mit den aktuell höchsten Mietpreisen.

Auch in den teuersten deutschen Städten hat die Mietpreisbremse zu keiner Entlastung geführt. In München haben sich die Mieten seit der Gesetzeseinführung von 14,50 auf 19,20 Euro pro Quadratmeter verteuert – ein Plus von 32 Prozent. Damit konnte sich München preislich noch weiter von Frankfurt (+19 Prozent; 14,40 Euro) und Stuttgart (+28 Prozent; 13,90 Euro) absetzen. Gleiches gilt für Hamburg (+18 Prozent;12,50 Euro) und Köln (+21 Prozent; 12 Euro).

Hintergrund

Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der jeweils von Januar bis April 2015 und 2021 angebotenen Wohnungen (40 bis 120 Quadratmeter) wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Bei den Mietpreisen handelt es sich um Nettokaltmieten bei Neuvermietung.

Eine Übersicht über die Mietpreise findet ihr hier.

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