Mit dem Rad: Kaiserbrücke soll in Zukunft durchgängig befahrbar sein

Bund fördert barrierefreien Ausbau der Brücke

Mit dem Rad: Kaiserbrücke soll in Zukunft durchgängig befahrbar sein

Die Kaiserbrücke ist aktuell noch eine der größten Barrieren für Radfahrer, die zwischen Mainz und Wiesbaden pendeln. Der Grund: Man kann nicht einfach mit dem Rad auf die Brücke auffahren, wie es beispielsweise bei der Theodor-Heuss-Brücke der Fall ist. Stattdessen muss man Treppen steigen und das Rad über Schieberillen auf die Brücke bringen. In Zukunft soll sich das ändern, wie die Stadt Mainz am Donnerstag bekanntgibt.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat den Städten eine Zuwendungszusage über rund 3,3 Millionen Euro erteilt. Damit will das Land innovative Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs fördern. Die Städte Mainz und Wiesbaden wollen mit Hilfe der Förderung die Kaiserbrücke umbauen. „Angesichts des rasanten Wachstums und der Verschiebungen von anderen Verkehrsmitteln hin zur Fahrradnutzung, ist die gerade erteilte Förderzusage aus Berlin eine große Chance für die barrierefreie Erschließung der Kaiserbrücke, von der neben dem Radverkehr auch Menschen mit Kinderwagen und Rollstühlen profitieren werden“, sagt der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) dazu. Mittlerweile werde in Mainz ein Viertel der Wege mit dem Rad zurückgelegt.

Auch in Wiesbaden steigen immer mehr Menschen auf das Fahrrad. „Mit der stufenlosen Rheinüberquerung auf der Kaiserbrücke machen wir den Menschen das Pendeln per Rad noch leichter, womit wir übrigens auch das Straßennetz entlasten“, sagt der Wiesbadener Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne). „Damit ist diese Maßnahme auch ein wichtiger Baustein für den kommunalen Klimaschutz.“

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