Die Stadt Mainz hat ihre Radwegweisung modernisiert und ausgebaut. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Über 350 Standorte wurden überprüft und rund 70 Kilometer Radwege neu in das beschilderte Netz aufgenommen.
Durch die Erweiterung konnten unter anderem die Stadtteile Drais und Lerchenberg an das offizielle Radverkehrsnetz angebunden werden. Zudem wurden Querverbindungen zwischen einzelnen Stadtteilen geschaffen und Lücken im Zentrum geschlossen.
Einheitliches System für bessere Orientierung
Die Umsetzung folgt der landesweit einheitlichen HBR-Beschilderung, einem verbindlichen Standard in Rheinland-Pfalz. Die Ziele sind durchgängig mit Kilometerangaben ausgewiesen, was die Einschätzung von Entfernungen und Fahrzeiten erleichtern soll. Eine Hierarchie aus Fern-, Nah- und Zwischenzielen soll auch in komplexen Netzen für bessere Orientierung sorgen.
Die einheitliche Gestaltung erleichtere die Nutzung insbesondere für Pendler und Touristen, so die Stadt. Bislang wenig wahrgenommene Verbindungen sollen durch die Erweiterung stärker in den Fokus rücken. „Mit der konsequenten Umsetzung der HBR-Beschilderung machen wir deutlich, dass Radverkehr in Mainz als gleichwertiger Bestandteil unseres Mobilitätssystems verstanden wird“, so Mobilitätsdezernentin Janina Steinkrüger.