Ausbau der Radrouten: Parken in der Gärtnergasse bald nicht mehr möglich

Neue Schutz- und Radfahrstreifen geplant

Ausbau der Radrouten: Parken in der Gärtnergasse bald nicht mehr möglich

Um den Radverkehr in Mainz weiter zu fördern, baut die Stadt die Infrastruktur weiter aus. Außer neuen Abstellanlagen sollen auch Radrouten erweitert werden. Das gab die Verwaltung bekannt.

In den nächsten Tagen und Wochen sollen weitere Radfahr- und Schutzstreifen angelegt werden. So solle ein Schutzstreifen entlang der Hechtsheimer Straße das schnelle Radeln ermöglichen. Dieser liege zwischen der Straße An der Goldgrube und der Martin-Luther-Straße. „Hier herrscht künftig Wahlfreiheit, ob der alte Radweg oder der neue Schutzstreifen genutzt wird“, so die Verwaltung. Darüber hinaus werde die Straße Am Linsenberg mit einem breiten Radfahrstreifen ausgestattet. „Künftig wird so die Streckenführung zur Unimedizin optimiert und auch der schmale Gehweg in diesem Bereich vom Radverkehr entlastet.“

Auch die Windmühlenstraße erhielt nach Ostern einen breiten Radfahrstreifen bergauf und einen Schutzstreifen bergab. Außerdem sei, so die Stadt, geplant, die Querungen über die Windmühlenstraße zu optimieren.

Demnächst werde auch die Bauhofstraße einen breiteren Radfahrstreifen erhalten. Die Elbestraße bekomme durch Verschieben der Parkplätze an den Bordsteinrand einen Schutzstreifen.

Lückenschluss in der Gärtnergasse

„Im Hinblick auf die Förderung der verschiedenen Wegeketten spielt die Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs eine entscheidende Rolle. Von einer Optimierung der Streckenführung profitieren nicht nur Innenstadtbewohner, sondern ebenso Pendler, denen die Nutzung des Fahrrads für ihre Arbeitswege erleichtert wird“, sagt Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Grüne). Daher wird als eine der ersten Maßnahmen der Lückenschluss in der Gärtnergasse als Alternativtrasse zur Bahnhofstraße umgesetzt. Mit beidseitigen Schutzstreifen erhalten Fahrradfahrer hier eine „eindeutige Wegeführung“. Der so neu aufgeteilte Fahrbahnraum sei übersichtlicher und damit sicherer für alle Verkehrsteilnehmer, so die Stadtverwaltung. Parken sei dort künftig nicht mehr möglich.

Die Stadt Mainz plant zudem neue digitale Maßnahmen für den städtischen Radverkehr. Deshalb investiert die Stadt rund 2,2 Millionen Euro (wir berichteten). (mo)

Logo