Rekordstrafe für Mainz 05

Empfindliche Strafe nach Pyro-Einsatz

Rekordstrafe für Mainz 05

Weil Mainz 05-Fans beim Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern Pyrotechnik einsetzten, hat das DFB-Sportgericht den Verein zu einer Geldstrafe von 166.000 Euro verurteilt. Es ist die höchste Summe, die jemals ein Verein wegen Fan-Verfehlungen in einer Partie bezahlen musste. Der bisherige Rekord lag bei 150.000 Euro, die der Hamburger SV in der Vorsaison nach dem Derby gegen St. Pauli zahlen musste. In der zweiten Liga fallen die Strafen für ähnliche Vergehen allerdings deutlich geringer aus.

55.000 Euro der Strafsumme kann Mainz 05 für sicherheitstechnische und infrastrukturelle Maßnahmen verwenden, die Strafe kann damit auf 111.000 Euro reduziert werden. „Wir haben aufgrund des Ausmaßes der Pyrotechnikvorfälle eine Strafe dieses hohen Maßes erwartet. Die polizeilichen Ermittlungen laufen, hier geht es um viel Detailarbeit“, sagt Stefan Hofmann, Vereins- und Vorstandsvorsitzender des 1. FSV Mainz 05. „Wir warten nun die Ermittlungsergebnisse ab und werden die Täter, sofern diese identifiziert werden können, in Regress nehmen.“

In der ersten Runde des DFB-Pokals beim 1. FC Kaiserslautern zündeten die Mainz-Fans etwa 40 Pyro-Fackeln. Dabei kam es zu größeren Sachbeschädigungen (wir berichteten). (pk)

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