Hupkonzert bei Mainzer Omnibus-Demo

Verbände fordern wirksame Soforthilfen

Hupkonzert bei Mainzer Omnibus-Demo

Mit einem Hupkonzert haben Mitglieder der Busreise-Branche am Mittwoch in Mainz demonstriert. Ein Buskorso fuhr am Mittag von der Opel Arena aus über die Saar- und Kaiserstraße bis ins Bleichenviertel. Von dort aus ging es weiter zur Rheingoldhalle, wo dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) eine Resolution übergeben wurde.

Wie die Polizei mitteilt, kam es zu kleineren Verkehrsbehinderungen. Insgesamt wurden rund 60 Busse gezählt, die an der Demonstrationsfahrt teilnahmen. Zeitgleich fanden auch in anderen Landeshauptstädten wie Kiel, Wiesbaden oder Stuttgart Protestaktionen unter dem Motto „Aktionstag zum Erhalt der Bustouristik“ statt.

Zu den Protesten hatten die Branchenverbände BDO, RDA und GBK aufgerufen. In einer gemeinsamen Mitteilung heißt es: „In Folge der Corona-Pandemie wurde der Reisebusverkehr komplett stillgelegt, was Unternehmen 2,3 Millionen Euro pro Tag kostet.“ Am Bustourismus würden demnach direkt und indirekt rund 240.000 Jobs hängen sowie ein jährlicher Bruttoumsatz von 14,3 Milliarden Euro.

„Das mittelständische Busgewerbe benötigt daher dringend passgenaue Soforthilfen und keine Kredite. Die Branche kann nicht länger auf versprochene Hilfen warten! Die Politik muss jetzt handeln, bevor es zu spät ist“, so BFO-Präsident Karl Hülsmann. (ts/rk)

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