Greenpeace-Aktivisten haben sich am Dienstagmorgen von der Mainzer Rheingoldhalle abgeseilt. Mit der Aktion protestierten sie gegen den „Deutschen Fleischkongress“ der am 21. und 22. November in der Rheingoldhalle stattfindet.
Die Aktivisten spannten ein knapp 160 Quadratmeter großes Banner an der Front der Rheingoldhalle zum Jockel-Fuchs-Platz auf. Darauf stand „Zukunft nicht verwursten!“. Oberhalb des Banners stellten sich gegen 9 Uhr zwei der Greenpeace-Leute auf das Dach der Rheingoldhalle, um sich abzuseilen.
Greenpeace ging es bei der Protestaktion laut einem Flyer vor allem darum, darauf aufmerksam zu machen, dass das Vorantreiben der Billigfleischproduktion rücksichtslos, rückständig und klimaschädlich sei.
Aktivisten aus ganz Deutschland
Insgesamt waren 17 Aktivisten von Greenpeace aus ganz Deutschland an der Rheingoldhalle, so der Leiter der Aktion gegenüber Merkurist. Sieben oder acht davon befanden sich auf dem Dach. Auch Höhenretter der Polizei im Einsatz. Da die Aktion nicht angemeldet war, wird sie laut Polizei nach einer gewissen Zeit aufgelöst werden.
Außer den Greenpeace-Aktivisten waren auch noch Vertreter der Organisation Animal Rights Watch an der Rheingoldhalle. Sie trugen Transparente und Plakate über die Rheinstraße, wenn die Ampel ihnen Grün zeigte.
Die Feuerwehr und die Polizei waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Auf der Rheinstraße auf Höhe der Rheingoldhalle stockte der Verkehr gegen 9:15 Uhr etwas.
Die Aktivisten kündigten gegenüber Merkurist an, dass im Lauf des Tages weitere Aktionen geplant sind.