Dieser Milliardär hat früher in Mainz gearbeitet

Den Zahnpasta-Hersteller Blendax in Mainz gibt es schon eine ganze Weile nicht mehr. Dennoch hat früher einmal ein berühmter Mann hier gearbeitet: Multi-Milliardär und Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz.

Dieser Milliardär hat früher in Mainz gearbeitet

„Red Bull verleiht Flügel“: Diesen Werbe-Slogan hat wohl jeder schon mal gehört. Dahinter steckt die Firma „Red Bull“, die 1984 von Österreicher Dietrich Mateschitz gegründet wurde. Was viele vielleicht nicht wissen: Vor seinem großen Erfolg arbeitete er bei der Mainzer Firma Blendax.

Idee auf einer Dienstreise

Bis 1982 war Mateschitz bei der Mainzer Zahnpasta-Firma „Blendax“ angestellt. Dort arbeitete er im Marketing. Während dieser Zeit entdeckte er auf einer Dienstreise in Asien den Markt der Aufputschgetränke. Auf dieser Reise lernte er zudem Chaleo Yoovidhya kennen: Der Unternehmer verkaufte das Getränk namens „Krating Daeng“, einen billigen Energy-Drink mit viel Koffein und Taurin. Der Österreicher sah das Potenzial des Getränks und kaufte sich in die Lizenz ein. Kurz davor verließ er die Mainzer Firma.

Fünf Jahre und eine leicht veränderte Rezeptur später, im Jahr 1987, kam das neue Getränk auf den Markt: Bis heute wurden mehr als 81 Milliarden Dosen des Getränks verkauft. Im selben Jahr wurden auch die Blendax-Werke in Mainz, die besonders für die Zahnpasta „blend-a-med“ bekannt sind, an die amerikanische Firma „Procter & Gamble“ verkauft. 2002 wurde der Firmen-Standort dann von Mainz nach Groß-Gerau verlegt.

Mit viel Marketing schaffte Mateschitz es, „Red Bull“ als Marke für Extremsportler zu etablieren. Nicht nur ein Formel-1-Team wird von Red Bull gesponsert, auch Fahrer Sebastian Vettel hat der Österreicher groß gemacht. Der ehemalige Mitarbeiter der Mainzer Zahnpasta-Fabrik wurde damit zum Multi-Milliardär. (df)

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