Neue Gruppe an der Reihe: Diese Mainzer können Impftermine vereinbaren

Ab dem 23. April können Personen der Prioritätsgruppe 3 einen Impftermin vereinbaren. In unserer Übersicht lest ihr, wer dazu gehört.

Neue Gruppe an der Reihe: Diese Mainzer können Impftermine vereinbaren

Schon seit dem 7. April darf ein Teil der Prioritätsgruppe 3 Impftermine vereinbaren - das betrifft die 60- bis 69-Jährigen. Ab heute (23. April) dürfen sich auch die restlichen Personengruppen, die zur dritten Priorisierungsstufe gehören, registrieren. Die ersten Impfungen werden voraussichtlich ab Ende Mai stattfinden. Doch wer gehört zur Prio-Gruppe 3? Das lest ihr in unserer Übersicht.

Diese Personen können jetzt Impftermine vereinbaren

Zur dritten Prioritätsgruppe, die ab Freitag Termine vereinbaren darf, gehören neben den 60- bis 69-Jährigen die folgenden Personengruppen:

  • Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen

  • Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologischen Erkrankungen

  • Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie

  • Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen (wie Schlaganfälle/Hirnschläge) oder anderen chronischen neurologischen Erkrankungen

  • Personen mit Asthma bronchiale, chronisch entzündlicher Darmerkrankung oder Diabetes mellitus ohne Komplikationen

  • Personen mit Adipositas (Body-Mass-Index über 30)

  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person mit den oben genannten Krankheitsbildern

  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind

  • Personen, die in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege tätig sind

  • Personen, die im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind

  • Wahlhelfer

  • Personen, die in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind (hier gibt es die Übersicht), insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen

  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patienten betreut

  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel sowie in Tafeln arbeiten

  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in weiterführenden Schulen, tätig sind. Dazu gehören die Schularten: Realschule Plus, Gymnasien, Integrierte Gesamtschulen, Berufsbildende Schulen, Gesundheitsfachberufeschulen, Pflegeschulen, Abendgymnasien, Kollegs und Förderschulen

  • Sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht. Zentrales Kriterium bei den Arbeitsumständen ist ein Arbeitsumfeld, das einen engen Austausch mit Menschen zwingend erforderlich macht. Hierunter können zum Beispiel Saisonarbeitskräfte, Mitarbeitende in der fleischverarbeitenden Industrie, Mitarbeitende in Verteilzentren von Paketdiensten oder anderes Personal an Arbeitsplätzen mit vielen Personen in unzureichend mit Frischluftzufuhr versehenen Räumen fallen. Zu dieser Kategorie gehören auch Inhaftierte. Zu Personen, bei denen aufgrund ihrer Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, zählen beispielsweise Obdachlose und wohnungslose Menschen oder Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten.

Alle, die zu dieser Gruppe gehören, können sich hier für einen Impftermin registrieren. Danach brauchen sie einen Nachweis, der ihre Zugehörigkeit zu der Gruppe bestätigt. Vordrucke dafür findet ihr ebenfalls auf der verlinkten Seite des Landes.

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