Malu Dreyer: So sieht der Impfplan für Februar aus

Ministerpräsidentin stellt Impfplan vor

Malu Dreyer: So sieht der Impfplan für Februar aus

Bis Ende Februar sollen in Rheinland-Pfalz rund 200.000 Menschen eine Erstimpfung erhalten. Das teilten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (beide SPD) bei einer Pressekonferenz am Mittwoch mit.

Zwar gebe es auch nach dem Impfstoff-Gipfel vom Montag keine neuen Impfstoffzusagen über den 22. Februar hinaus. Trotzdem habe man aufgrund der „sehr positiven und zuversichtlichen Ankündigen“ von Biontech mehr Klarheit darüber, welche Mengen in diesem Monat zu erwarten seien. „Damit können wir beim Impfen auch wieder Fahrt aufnehmen“, so Dreyer.

In Rheinland-Pfalz seien zudem alle Zweitimpfungen gesichert. Auch die wegen Lieferengpässen verschobenen rund 30.000 Erstimpfungen könnten wie geplant vom 17. Februar an in den Impfzentren nachgeholt werden. Bis zum 1. März werde es jedoch keine wesentlichen neuen Impfstoffmengen geben. Ab dem zweiten Quartal erwarte man jedoch deutlich mehr Impfstoff. Dreyer sagte: „Mit den größeren Impfstoffmengen werden wir ab April deutlich mehr Impfberechtigten eine Corona-Schutzimpfung anbieten können.“

Von den etwa rund 420.000 Personen im Land, die unter die höchste Priorisierungsstufe fallen, hätten bisher mehr als 142.000 ihre Erstimpfung erhalten. Weitere rund 30.000 Personen hätten einen Termin dafür nach dem 17. Februar. Hinzu kämen etwa 130.000 Personen aus dem Terminpool, die zum jetzigen Zeitpunkt für einen Erstimpfungstermin bereits registriert seien.

Impfstoff für Unter-65-Jährige

Für Impfberechtigte, die nicht älter als 65 Jahre sind, stehe jetzt der Impfstoff von Astrazeneca bereit. Das betrifft laut Landesregierung 22.000 der 130.000 Registrierten aus dem Terminpool. Ebenfalls noch im Februar sollen darüber hinaus die Krankenhäuser mitteilen können, wieviel Impfstoff sie für die rund 10.000 Mitarbeiter benötigen, die zur höchstpriorisierten Gruppe gehören. „Diese Personen können jetzt alle ein Impfangebot mit einem Termin noch im Februar erhalten. Wir impfen sieben Tage die Woche, also auch am Wochenende“, so Ministerpräsidentin Dreyer.

Ab dem 1. März sollen alle übrigen bereits registrierten Personen ihren Impftermin erhalten. Ebenfalls vom 1. März an soll es Impfangebote für alle in Rheinland-Pfalz niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte geben. Von 474 Pflegeeinrichtungen im Land hätten bereits in 470 Erstimpfungen stattgefunden.

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