15 Jahre lang sollen sechs Unternehmen aus der Pharmaindustrie Mindestverkaufspreise vereinbart haben. Eins von ihnen war Boehringer Ingelheim. Nun muss der Pharmakonzern über zehn Millionen Euro Strafe zahlen.
Wie der SWR berichtet, habe es die illegalen Preisabsprachen über Rohstoffe für Medikamente gegeben, darunter Buscopan. Auch seien Quoten zugeteilt worden und die Unternehmen hätten sensible Geschäftsinformationen ausgetauscht. Die Strafe wurde nun von der EU-Kommission verhängt.
Boehringer muss damit den größten Teil der insgesamt 13,4 Millionen Euro hohen Kartellstrafe zahlen. Eines der sieben Unternehmen hatte wohl das Kartell bei den Behörden gemeldet und bleibe damit straflos.
Laut SWR akzeptierte Boehringer Ingelheim die Entscheidung, man habe mit der Europäischen Kommission zusammengearbeitet.