Neue Gastronomie in der Rheinstraße

Neueröffnung in der Mainzer Altstadt: Ab Juli soll es Salate und Bowls zum Abholen und Bestellen in der Rheinstraße geben. Das Franchise „Pottsalat“ eröffnet seine erste Filiale in Mainz.

Neue Gastronomie in der Rheinstraße

Frische Salate und Bowls gibt es ab Anfang Juli in der Mainzer Rheinstraße 43. Dann nämlich wird Gastronom Marco Sapienza als Franchisenehmer die erste Filiale der Kette „Pottsalat“ außerhalb des Ruhrgebiets eröffnen. Das Konzept von Pottsalat: Kunden können sich ihr Wunschgericht online vorbestellen und dann entweder liefern lassen oder direkt vor Ort abholen kommen. Im Laden selbst wird es allerdings keine Plätze geben.

Marco Sapienza stammt aus dem „Pott“, ist als Dortmunder ein Kind des Ruhrgebiets. Vor einigen Jahren verschlug es ihn zunächst nach Darmstadt, nun lebt er in Frankfurt, wie er im Gespräch mit Merkurist berichtet. „Meine Eltern haben in Dortmund ein italienisches Restaurant betrieben. Ich bin also schon in eine Gastronomen-Familie geboren worden“, sagt Sapienza. Auf mehr als zwölf Jahre Erfahrung in verschiedenen Gastronomien kann er inzwischen zurückblicken.

Nachhaltigkeit soll große Rolle spielen

Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit spielen dabei eine große Rolle, wie Pottsalat und Sapienza berichten. Unter anderem deshalb baut der Gastronom auch seinen hauseigenen Lieferservice in Mainz auf. „Unsere Lieferanten werden mit E-Fahrzeugen wie Bikes oder Rollern ausgestattet, die mit Öko-Strom betrieben werden“, erklärt er. Doch auch ein weiterer Punkt spreche für einen eigenen Lieferservice: „Unsere Mitarbeiter sollen sich mit Pottsalat identifizieren und darauf achten, dass unsere Gerichte so zum Gast kommen, wie wir sie bewerben.“ Das könne eben besser sichergestellt werden, wenn die Lieferanten direkt bei ihm angestellt sind, glaubt Sapienza.

Insgesamt acht Salatvariationen und acht Bowls sollen dann ab Juli auf der Speisekarte der Mainzer Pottsalat-Filiale stehen (hier eine Übersicht). „Natürlich können sich unsere Kunden aber auch ein Gericht nach eigenen Wünschen zusammenstellen“, sagt Sapienza. Hinzu kommen dann noch kleine Snacks wie Bananenbrot, Popcorn in ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen (Gin Tonic) und Brote mit Dips. Laut Angaben von Pottsalat wird Sapienza in Mainz rund 50 neue Jobs schaffen. Circa 20 Mitarbeiter sollen im Gastro-Team die Speisen zubereiten, dazu kommen knapp 30 Arbeitsplätze im Lieferservice.

Während im neuen Laden noch wichtige Umbauarbeiten anstehen, bildet sich Sapienza nun in Essen und Dortmund noch an der sogenannten Pottsalat-Akademie fort. Hier verschafft er sich einen Überblick darüber, welche Details sein Franchisegeber von ihm verlangt. „Wir freuen uns, dass wir unsere erste Franchise-Filiale in Deutschland gemeinsam mit Marco in Mainz eröffnen können“, sagt Pottsalat-Mitgründer Ben Küstner. „Mit ihm haben wir einen Jungunternehmer an Bord, der in der Systemgastronomie bereits sehr erfahren ist, der Mainz gut kennt und liebt und mit uns hier in Bestlage durchstarten will“, so Küstner.

Die neue Filiale in der Rheinstraße 43 liegt in einem Gebäude aus dem Jahr 1976, das energetisch grundsaniert wurde. Das Gebäude gehört dem Pottsalat-Investor und Mainzer Geschäftsmann Matthias Willenbacher. Er ist seit 2021 auch Inhaber von Merkurist.

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