Grosse: Hier sollen Wohnungen in Mainz entstehen

An vielen Ecken in Mainz wird neuer Wohnraum geschaffen. Mehrere Tausend Wohnungen entstehen so in den verschiedenen Stadtteilen. Doch ist der Platz für neuen Wohnraum in Mainz bald aufgebraucht?

Grosse: Hier sollen Wohnungen in Mainz entstehen

Mainz ist bereits eine dicht bebaute Stadt, dennoch wird Platz für neuen Wohnraum benötigt. Während an der Wormser Straße, im Heiligkreuz-Viertel und am Zollhafen insgesamt mehrere tausend Wohnungen entstehen, stellt sich die Frage, ob überhaupt noch Platz außerhalb dieser Gebiete vorhanden ist. Denn: Nicht überall darf einfach gebaut werden.

Laut einem Bericht der „Allgemeinen Zeitung“ (AZ) gibt es aktuell potenzielle Flächen für rund 10.000 Wohneinheiten. Für diese Flächen laufen noch „mehrere, teilweise große Bauleitplanverfahren für Wohnbebauung“, wie Baudezernentin Marianne Grosse (SPD) im Gespräch mit Merkurist bestätigt. Man müsse aber auch beachten, dass es Naturschutzgebiete und Frischluftschneisen oder andere Besonderheiten gibt, die keine Realisierung von Wohnraum zulassen, erklärt Grosse. Das betrifft zum Beispiel das Gonsbachtal.

„Potenziale für Wohnraum gibt es an vielen Stellen, wie zum Beispiel an der GFZ-Kaserne oder auf dem Gebiet der ehemaligen Peter-Jordan-Schule in Hartenberg-Münchfeld. Auf letzterem entstehen jetzt mehrgeschossige Wohnhäuser und - was ich schön finde - auch neue Wohnformen wie Baugemeinschaften“, erklärt Grosse.

Ins Gespräch gebracht wurde auch einige Male ein neuer Stadtteil für Mainz (wir berichteten). Gegenüber der AZ bekräftigte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD), dass er an der Idee festhalte, einen neuen Stadtteil zwischen Hechtsheim und Ebersheim zu etablieren. „Ich stehe weiterhin zu diesem Standort, weil ich dort die Voraussetzungen dafür sehe.“ (pk)

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