Umgang mit Paketen: „Das geschieht keineswegs achtlos“

Nicht immer kommen Pakete in dem Zustand an, in dem man sie erwartet. Ein Merkurist-Leser glaubt, dafür nun den Grund zu kennen - und hat eine Beobachtung in Weisenau gemacht.

Umgang mit Paketen: „Das geschieht keineswegs achtlos“

Übereinander gestapelt liegen die Pakete und Päckchen vor der Packstation an der Jakob-Anstatt-Straße in Weisenau. Scheinbar achtlos wurden sie dort abgelegt. Merkurist-Leser Olaf wundert sich darüber und macht seinem Unmut darüber in seinem Snip Luft: „Kein Wunder, dass Päckchen und Pakete kaputt beim Kunden ankommen, wenn man so damit umgeht!“

Wie Stefan Heß, Pressesprecher der Deutschen Post DHL Group, berichtet, habe man nachrecherchiert und mit dem Zusteller gesprochen. „Der Sachverhalt stellt sich aus unserer Sicht anders dar und wir können die Vorwürfe ihres Lesers nicht nachvollziehen.“

80 Pakete werden täglich neu einsortiert

So sei der Zusteller ein sehr zuverlässiger Mitarbeiter, mit dessen Arbeitsleistungen man sehr zufrieden sei. „Er holt täglich bis zu 50 Sendungen aus der Packstation ab und bestückt die Station anschließend wieder mit etwa 80 Paketen neu. Das ist ein Vorgang, der sich täglich wiederholt. Dazu legt unser Zusteller die zu entsorgenden Pakete vor der Packstation ab und belädt anschließend die frei gewordenen Fächer mit neuen Paketen und Päckchen“, sagt Heß.

Eben dieses Ablegen der Sendungen vor der Packstation sei hier beobachtet worden. Allerdings gehöre dieses Ablegen zum Arbeitsprozess und geschehe keineswegs „achtlos“. „Vielleicht wäre es daher angebracht gewesen, das persönliche Gespräch vor Ort zu suchen, da sich im persönlichen Gespräch bekanntlich so manches Missverständnis klären lässt?“, so Heß abschließend. (rk)

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