Neue Bar in der Mainzer Innenstadt

Neue Bar an der Ecke Emmeranstraße / Große Langgasse: Der Mainzer Paul-Erik Koop bietet für drei Monate Weine, Fingerfood und eine Kunstausstellung an. Auch für die Zeit danach hat er schon Pläne.

Neue Bar in der Mainzer Innenstadt

Weine, Fingerfood und Kunstausstellung: Der Mainzer Paul-Erik Koop („Mainzguide“) eröffnet vom 1. Juli bis zum 30. September eine Pop-up-Bar in der Mainzer Innenstadt. Aktuell befindet sich ein Corona-Schnelltestzentrum in den Räumen in der Emmeranstraße 3, davor war die Apéro-Bar drin, die nach vielen Jahren schließen musste. „Diese traurige Tatsache wollen wir von Mainzguide nutzen, um wieder Leben auf den Platz zu bringen – mit hochwertigem Wein und Finger Food“, erzählt Koop gegenüber Merkurist.

Koop ist bei einer großen deutschen Fluggesellschaft als Flugbegleiter angestellt und hat sich im vergangenen Jahr mit „Mainzguide“ selbständig gemacht. Er bietet Stadtführungen in Mainz und Ausflüge auf Weingüter in Rheinhessen an. Diese Weinkenntnisse will er jetzt für seine Pop-up-Bar nutzen.

Wein aus Nierstein, Fingerfood vom Weinhaus Bluhm

Geöffnet hat die Bar Donnerstag und Freitag von 17 bis 22 Uhr und am Samstag von 15 bis 22 Uhr. Den Wein erhält die Bar von St. Antony aus Nierstein, das seit 1990 Mitglied im Verein Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) ist. „Es werden sowohl Guts-, als auch Orts- und Lageweine verschiedener Rebsorten auf der Karte sein.“ Dazu liefert das Weingut Weedenboren seinen Sauvignon Blanc.

Für „kleine, hochwertige Speisen“ sorge Murielle Stadelmann vom Weinhaus Bluhm. Zudem stellt die Mainzer Künstlerin Christiane Schauder ihre abstrakten Werke in der Bar aus. „Wir möchten die Mainzer Kunstszene unterstützen, deshalb geht je verkauftem Glas Wein ein Betrag als Spende an lokale Künstler“, erklärt Koop.

Was kommt nach dem 30. September?

Sitzplätze wird es nur draußen geben. Koop sagt: „Die Mainzerinnen und Mainzer haben in den kalten Monaten genug Zeit zuhause verbringen müssen.“ Draußen werde es vermutlich 40 bis 50 Sitzplätze geben.

Koop kann sich auch vorstellen, die Bar nach dem 30. September weiter zu betreiben. „Ich bin bereits in Absprache mit dem Vermieter der Location. Ein Konzept, die Bar über den Winter zu betreiben, ist bereits in Arbeit.“ Außerdem könne er sich vorstellen, das Pop-up-Konzept auch an anderer Stelle in Mainz fortzuführen.

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