Verlorener Anhänger führt zu Unfall nahe Hechtsheimer Tunnel

Fahrer flüchtet vom Unfallsort

Verlorener Anhänger führt zu Unfall nahe Hechtsheimer Tunnel

Ein verlorener Anhänger auf der A60 nahe des Hechtsheimer Tunnels hat am Freitagabend zu einem Unfall geführt.

Gegen 21:50 Uhr befuhr ein 45-jähriger Mann aus Hessen mit seinem Audi A3 den mittleren von drei Fahrstreifen der A60 in Richtung Darmstadt. Kurz nach dem Hechtsheimer Tunnel löste sich während der Fahrt der einachsige, nicht beladene Anhänger vom Auto und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Anschließend blieb der unbeleuchtete Anhänger auf dem linken Fahrstreifen stehen.

Ein unmittelbar folgendes Fahrzeug konnte dem Hindernis noch ausweichen. Der 60-jährige Fahrer eines Ford Mondeo erkannte das Hindernis aber zu spät und kollidierte frontal mit dem Anhänger. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den mittleren Fahrstreifen geschleudert. Dort kollidierte ein 49-jähriger Rheinhesse in seinem Citroen C1 mit dem Anhänger. Die Beifahrerin des Ford Mondeo sowie der Fahrer des Citroen C1 wurden nach notärztlicher Behandlung mit schweren, jedoch nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in Mainzer Kliniken eingeliefert.

Beide Fahrzeuge sowie der Anhänger wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Zwei von drei Fahrstreifen der A60 waren bis zum Abschluss der Unfallaufnahme bis zirka 23:20 Uhr blockiert.

Der Fahrer des Audi A3 entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Er konnten aber anhand des Kennzeichens am Anhänger rund zwei Stunden nach dem Unfall ermittelt werden. Bei seiner Vernehmung räumte er sogar ein, zum Unfallort zurückgekehrt zu sein. Als er auf der Gegenfahrspur erkannt habe, welches Ausmaß der Unfall genommen hatte, sei er in Panik geraten und wieder nach Hause gefahren. Er wird sich nun strafrechtlich für sein Verhalten verantworten müssen.

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