Am Dienstag haben sich in Mainz gleich drei kuriose Verkehrsunfälle ereignet. Das meldet das Polizeipräsidium Mainz.
Gegen 15:30 Uhr stoppte eine Fahrschülerin mit ihrem Fahrschulauto an einer roten Ampel in der Koblenzer Straße. Beim Anfahren würgte sie den Motor ab. Eine Autofahrerin, die hinter ihr fuhr, bemerkte dies offenbar zu spät und fuhr auf das stehende Fahrschulauto auf. Die Fahrschülerin erlitt dabei Kopf- und Nackenschmerzen.
Kollision mit Streifenwagen und Streit mit Falschfahrer
An der Kreuzung von Emy-Roeder-Straße und Elisabeth-Selbert-Straße überquerte ein Streifenwagen bei Grün und mit eingeschaltetem Blaulicht die Straße. Während dieser Einsatzfahrt kam es zur Kollision mit einem Taxi. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Taxifahrer mutmaßlich bei Rot in die Kreuzung gefahren. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, blieben aber fahrbereit.
Gegen 22:30 Uhr meldete ein Passant einen Autofahrer, der entgegen der vorgeschriebenen Richtung durch die Einbahnstraße in der Körnerstraße fuhr. Der Zeuge gab an, er habe den Fahrer durch Winken auf seinen Fehler aufmerksam machen wollen. Dieser sei jedoch weitergefahren und habe ihn dabei leicht am Arm berührt. Der Autofahrer schilderte den Vorfall anders: Er behauptete, der Passant habe gegen sein Auto geschlagen, woraufhin er aus Angst weitergefahren sei.