Diese Mainzer ziehen in den Landtag ein

Außer den drei Direktkandidaten schaffen noch weitere Mainzer über die Landeslisten den Sprung in den Landtag

Diese Mainzer ziehen in den Landtag ein

Die SPD hat die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz gewonnen. Laut vorläufigem Ergebnis erreicht die Partei von Ministerpräsidentin Malu Dreyer 35,7 Prozent der Stimmen. Damit liegen die Sozialdemokraten exakt 8 Prozentpunkte vor der CDU (27,7%) mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Baldauf. Drittstärkste Kraft im Land sind die Grünen mit 9,3 Prozent.

Unter den 101 Landtagsabgeordneten werden auch in Zukunft wieder einige Mainzer Kandidaten sein. Dazu zählen unter anderem die Direktkandidaten aus den Wahlkreisen 27, 28 und 29, in die die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt unterteilt ist. Hier setzten sich Katharina Binz von den Grünen, SPD-Kandidatin Doris Ahnen und Patric Müller, ebenfalls von der SPD, durch.

Doch auch über die Landeslisten schafften noch weitere Mainzer den Sprung in den Landtag. So wird unter anderen auch Gerd Schreiner (CDU) im Parlament vertreten sein. Er landete im Wahlkreis 27 hinter Katharina Binz und Johannes Klomann (SPD) abgeschlagen auf Platz drei. Doch über die Landesliste seiner Partei konnte er seinen Sitz im Landtag behalten. Ähnlich erging es Cornelia Willius-Senzer (FDP), die über die FDP-Liste erneut in den Landtag einzieht.

Aller Voraussicht nach vertreten sein im Landtag wird auch Fabian Ehmann (Grüne). Im Wahlkreis 28 belegte er hinter Doris Ahnen (SPD) und Sabine Flegel (CDU) nur Rang drei, doch über die Landesliste der Grünen wird auch er in den Landtag kommen. Ebenfalls im neuen Landtag dabei sein wird der Mainzer AfD-Politiker Damian Lohr. Im dritten Mainzer Wahlkreis (29) landete er zwar weit abgeschlagen hinter dem Sieger des Direktmandats, Patric Müller (SPD). Doch über die AfD-Liste wird auch er künftig im Landtag für seine Partei vertreten sein.

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