ZDF-Umfrage: SPD zieht an CDU vorbei

Mehrheit für Malu Dreyer als Ministerpräsidentin

ZDF-Umfrage: SPD zieht an CDU vorbei

Knapp eine Woche vor der Landtagswahl am 14. März hat die SPD die CDU in einer aktuellen Umfrage überholt. Laut der Umfrage des ZDF-Politbarometers käme die SPD zurzeit auf 33 Prozent (plus 2 im Vergleich zum Februar), die CDU auf 29 Prozent (minus 4).

Die AfD verbessert sich auf 9 Prozent (plus 2), die FDP auf 7 Prozent (plus 2). Die Grünen fallen auf 11 Prozent (minus 2) zurück, die Linke auf 3 Prozent (minus 1), während die Freien Wähler bei 4 Prozent bleiben. Auch alle anderen Parteien kommen zusammen auf 4 Prozent.

Damit hätte die jetzige Regierung aus SPD, FDP und Grünen weiterhin eine Mehrheit. Für eine Zweier-Koalition aus SPD und Grünen würde es im Moment ganz knapp nicht reichen. Laut ZDF-Politbarometer wissen allerdings 36 Prozent noch nicht sicher, ob und wen sie wählen wollen.

Bei der letzten Landtagswahl 2016 hatte die SPD 36,2 Prozent erreicht, die CDU 31,8 Prozent, die AfD 12,6 Prozent, die FDP 6,2 Prozent, die Grünen 5,3 Prozent, die Linke 2,8 Prozent und die anderen Parteien zusammen 5,1 Prozent.

Mehrheit wünscht sich Malu Dreyer als Ministerpräsidentin

Mit 59 Prozent wünscht sich eine Mehrheit der Rheinland-Pfälzer erneut Malu Dreyer (SPD) als Ministerpräsidentin, darunter 94 Prozent der SPD-Anhänger. Sie liegt damit klar vor Christian Baldauf von der CDU, für den sich insgesamt 28 Prozent entscheiden, darunter 68 Prozent der CDU-Anhänger.

Wenn es nach der Wahl wieder zu einer Ampel aus SPD, Grünen und FDP käme, fänden das nur 30 Prozent gut, aber 45 Prozent schlecht. Die relativ meiste Zustimmung erhielte mit 40 Prozent eine Koalition aus SPD und Grünen (schlecht: 39 Prozent), gefolgt von Schwarz-Grün (gut: 31 Prozent, schlecht: 47 Prozent). Ein Bündnis aus CDU, Grünen und FDP fänden nur 21 Prozent gut (schlecht: 53 Prozent).

Die Umfragen zum Politbarometer Extra wurden von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 1. bis zum 4. März 2021 unter 998 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung.

Logo