André Schürrle: „Mainz war irgendwie wie eine Familie“

Karriereende mit 29 - darüber spricht der Ex-05er André Schürrle nun in einem Talk-Fomat mit Entertainer Joachim „Joko“ Winterscheidt. Auch Schürrles Zeit in Mainz ist Thema.

André Schürrle: „Mainz war irgendwie wie eine Familie“

Ex-Mainz-05-Spieler André Schürrle beendet seine Karriere - diese Nachricht kam im Juli für viele sehr überraschend (wir berichteten). Dass dieser Schritt allerdings schon länger geplant war, hat Schürrle nun in einem Talk-Format gegenüber Joachim „Joko“ Winterscheidt erzählt. Doch nicht nur sein Karriere-Ende war Thema. Auch über seinen Start in der Jugendmannschaft von Mainz 05 haben die beiden gesprochen.

Karrierebeginn bei Mainz 05

„Es fängt super früh an. Ich bin mit 15 zu einem Bundesligaverein gewechselt, das war Mainz 05.“ Die ersten Probetrainings hatte er aber schon mit 12 Jahren. „Dann bin ich zu Mainz gewechselt, das war etwa eine Autostunde von Zuhause (Ludwigshafen) entfernt.“ In dieser Zeit fuhr Schürrle jeden Tag eineinhalb Stunden mit dem Zug nach Mainz. „Dort habe ich trainiert und dann musste man sich beeilen, um den schnellen Zug zu kriegen“, erzählt Schürrle. Von seiner frühen Karriere und seinem anstrengenden Trainingsalltag ist „Joko“ Winterscheidt hörbar beeindruckt. Er fragt, ob Schürrle so überhaupt eine „normale Jugend“ hatte. „Als Jugendlicher in einem Bundesliga-Verein trainierst du eigentlich wie die Profis. Und so habe ich das drei Jahre lang gemacht. Ich wollte das auch unbedingt, weil es mir einfach Spaß gemacht hat“, erinnert sich Schürrle.

Sein Start war bei Mainz 05 vor allem durch eine Person geprägt: Ex-Mainz-05-Trainer Thomas Tuchel. „Er war mein U19-Trainer, ich war sein Kapitän.“ Gemeinsam sind beide Deutscher U19-Meister geworden. Danach ging es für Schürrle bei den Profis weiter - und Tuchel folgte ihm. „Nach zwei Wochen Vorbereitung wurde unser Trainer dort gefeuert und Thomas Tuchel ist Trainer von den Profis geworden.“

„Mainz war wie Familie“

An seine Zeit bei Mainz 05 denkt der 29-Jährige gerne zurück. „Man muss schon sagen, es ist sehr, sehr gut gelaufen, gerade in den ersten Jahren meiner Karriere“, erzählt er. Viele Dinge haben sich einfach ergeben. Von Mainz aus ging es für den Profi-Fußballer weiter nach Leverkusen. Dort änderte sich dann allerdings der Umgang miteinander: „Mainz war irgendwie wie eine Familie, da hat man sich so wohl gefühlt und da war man eingebettet. Da hab ich meinen Jugend-Trainer gehabt, der mir zwar richtig Feuer gegeben hat bei jedem Training, bei jedem Spiel, aber trotzdem wusstest du, was du hast. Leverkusen war danach dann schon der erste Schritt in die große Fußballwelt.“

Das komplette Gespräch könnt Ihr Euch hier ansehen:

(ms/pk/df)

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