7 Dinge, die man nur in der Mainzer Neustadt kennt

Mit fast 30.000 Einwohnern ist die Mainzer Neustadt eine kleine Stadt für sich. Und die hat ihre eigenen Gesetze: Wir stellen euch sieben Dinge vor, die man nur als Bewohner der Neustadt kennt.

7 Dinge, die man nur in der Mainzer Neustadt kennt

Wer an die Mainzer Neustadt denkt, dem kommen wahrscheinlich hippe Lokale und Cafés in den Sinn, Multi-Kulti, Studenten-WGs oder das Neubauprojekt Zollhafen. Doch die Neustadt hat auch ihre versteckten Eigenheiten. Hier sind sieben Dinge, die man nur kennt, wenn man aus der Neustadt kommt:

Unendliche Suche

Inoffizielle Statistiken beweisen: Bewohner der Mainzer Neustadt verbringen ein Fünftel ihres Lebens mit der Parkplatzsuche. Na gut, vielleicht nicht ganz. Aber wer einmal nach 17 Uhr einen freien Parkplatz in der Neustadt gesucht hat, kennt das Problem. Da hilft auch der Anwohnerparkausweis nicht viel.

Nicht nur Hipster-Ecken

Hipster-Cafés, steigende Mieten und neue Luxuswohnungen am Zollhafen: Viele Neustadt-Bewohner haben den Eindruck, dass das ehemalige „Indianer-Viertel“ langsam zur Reichengegend wird. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. So gibt es noch genügend Ecken, die nicht schicki-micki sind, zum Beispiel am Kaiser-Wilhelm-Ring oder in der Goethestraße. Kaum ein Mainzer Stadtteil ist so vielfältig wie die Neustadt.

Grün in Grau

Die „Grüne Brücke“, die „Initiative blühende Leibnizstraße“ oder der Gemeinschaftsgarten Gartenfeld: In der Neustadt gibt es viele grüne Oasen zwischen Asphalt und Beton. Sie alle werden ehrenamtlich von Anwohnern gepflegt - und machen die Neustadt schöner.

Späti-Kultur ohne Spätis

Die Neustadt ist voll mit individuellen Kiosken, sei es das „Babylon“, das „Kiosk 2000“ oder die vielen kleinen Kioske rund um Hauptbahnhof und Kaiser-Wilhelm-Ring. Die Späti-Kultur der Neustadt erinnert an manchen Berliner Stadtteil. Das Problem: Die „Spätis“ in Mainz müssen schon um 22 Uhr schließen, weil das rheinland-pfälzische Ladenöffnungsgesetz längere Öffnungszeiten verbietet. Nur in Hauptbahnhof-Nähe gibt es einige Kioske mit Sondergenehmigung.

Vorsicht, Einbahnstraße!

Als Ortsfremder mit dem Auto in die Mainzer Neustadt zu fahren, ist meistens keine gute Idee. Denn gefühlt ist jede Straße eine Einbahnstraße, hinzu kommen sogenannte Diagonalsperren, die die Durchfahrt erschweren. Doch das ganze hat natürlich System. Denn dadurch soll niemand in Versuchung kommen, im Berufsverkehr eine Abkürzung durch die Neustadt zu nehmen, wenn sich auf der Rheinallee mal wieder Autos und Lkw stauen. Doch die Bewohner der Neustadt kennen die stressfreie Alternative: das Fahrrad.

Eingang durch den Keller

Wer gedankenversunken durch die Neustadt läuft, dem fällt es kaum auf: Die Keller der Neustadt-Häuser liegen tiefer als im Rest der Stadt. Der Grund: Früher war das Gebiet um den Gartenfeldplatz häufig überschwemmt. Nach und nach begann man damit, viele Straßen aufzuschütten – viele, aber nicht alle. In der Wallaustraße 77 muss man das Haus über den Keller betreten, da sich das Zugangstor im ersten Stock befindet. Beim Bau des Hauses hatte man gedacht, dass auch dieser Bereich noch aufgeschüttet wird.

Viele Nummern

Das Gebäude mit der Hausnummer Bismarckplatz 2 trägt gleichzeitig auch die Hausnummern Barbarossaring 12 und 14 und die Hausnummern 13 und 14 der Moltkestraße. Der arme Postbote.

Kennt ihr weitere Eigenheiten der Mainzer Neustadt?

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