Open Ohr 2022: Festival soll wieder mit Zuschauern stattfinden

Erstes Präsenz-Open Ohr seit 2019

Open Ohr 2022: Festival soll wieder mit Zuschauern stattfinden

Das Open Ohr-Festival 2022 soll erstmals seit 2019 wieder als Präsenzveranstaltung auf der Mainzer Zitadelle stattfinden. Das teilt die für die Festival-Organisation zuständige Freie Projektgruppe mit.

In den vergangenen beiden Jahren musste das Jugendkulturfestival wegen der Corona-Pandemie aussetzen, stattdessen wurden Programmpunkte in Livestreams gezeigt. Nun soll das Comeback mit Festivalbesuchern am Pfingstwochenende 2022 (3. bis 6. Juni) steigen. „Wir sind sehr zuversichtlich und freuen uns sehr darüber, dass es in diesem Jahr wieder ein Open Ohr-Festival in Präsenz geben kann“, erklärt Mit-Organisatorin Laura Acksteiner gegenüber Merkurist.

Unter Berücksichtigungen der Corona-Maßnahmen plane man ein Festivalkonzept, das vielen Menschen einen Zugang zum Event ermöglichen soll. Welche Einschränkungen im Genauen auf dem Festivalgelände gelten sollen, sei derzeit allerdings noch nicht klar, so Acksteiner weiter. „Voraussichtlich im nächsten Monat werden weitere Details zum Festivalkonzept und Programm bekannt gegeben.“

Das Open Ohr 2022 wird sich unter dem Motto „Gegensteuern“ mit dem Sinn des Steuersystems, der Verantwortung des Staates und der Frage nach Gerechtigkeit widmen. Dabei wird es wie in jedem Jahr Diskussionsrunden, Auftritte von Künstlern und Informationsveranstaltungen geben. Auch Lesungen, Filmvorführungen und Workshops sollen wieder auf dem Festivalprogramm stehen.

Hintergrund

Das Open Ohr-Festival ist ein politisches Jugendkulturfestival. Seit 1975 findet es jährlich an Pfingsten auf der Mainzer Zitadelle statt, veranstaltet vom „Amt für Jugend und Familie“ der Stadt Mainz sowie der Freien Projektgruppe, derzeit bestehend aus sieben ehrenamtlichen Mitgliedern. Die Projektgruppe entscheidet über das Thema des Festivals und gestaltet sein Programm.

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