Mainzer Stadtbeschäftigte fordern 10,5 Prozent mehr Lohn

Übergabe einer Petition an OB-Kandidaten

Mainzer Stadtbeschäftigte fordern 10,5  Prozent mehr Lohn

Eine Erhöhung ihres Lohns um 10,5 Prozent fordern die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Mainz. Dazu übergaben sie den Kandidaten für die Wahl zum Mainzer Oberbürgermeister (OB) nun eine Petition.

Damit fordern die Beschäftigten mindestens 500 Euro mehr Entlohnung bei den kommenden Tarifverhandlungen, konkret 10,5 Prozent mehr Tabellenentgelt. Die Petition hatten sowohl Beschäftigte der Stadt Mainz als auch der kommunalen Betriebe wie Stadtwerke, Entsorgungsbetrieb und Wirtschaftsbetrieb unterschrieben.

Übergeben wurde die Petition während einer Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Stadtverband Mainz, unter dem Motto „Echt gerecht – Deine Wahl“. Alle OB-Kandidaten hätten sich zu den von Beschäftigten unterschriebenen Forderungen bekannt und sich hinter diese gestellt, teilt die Gewerkschaft Verdi mit. Marion Paul, die Bezirksgeschäftsführerin des Bezirks Mittelrhein, erwarte von den Kandidaten, „dass auch sie noch nach der Wahl zu diesen Forderungen stehen und sich für gute Löhne und Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst einsetzen“, heißt es.

Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst beginnen am 24. Januar.

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