Großer Erfolg für die Sportakrobatin Neele Jansohn vom KKSV Mainz-Finthen: Gemeinsam mit ihren Partnerinnen Alisa Marahtanova und Malika Strack hat sie bei der Weltmeisterschaft im italienischen Pesaro den dritten Platz im „Allround“ erreicht.
Das Trio, das als Startgemeinschaft mit der SG Arheilgen antrat, überzeugte die Jury in der Dynamikübung mit der zweitbesten Wertung im gesamten Feld von insgesamt 42 Trios. Auch in der Balanceübung zeigten die drei laut dem KKSV Mainz-Finthen eine herausragende Leistung. Mit insgesamt 56,10 Punkten sicherten sie sich so den dritten Rang im „Allround“ der Juniorinnen. Neele, Alisa und Malika trainieren erst seit rund einem Jahr gemeinsam.
Regel verhindert Medaillenkampf
Trotz des Erfolgs endete der Wettkampf für die drei jedoch schon nach der Qualifikation. Denn im Finale der besten zehn Formationen darf pro Nation nur ein Team antreten. Da eine andere deutsche Formation vor dem Trio lag, sei ihnen die Chance verwehrt geblieben, weiter um die Medaillen zu kämpfen. Laut dem Verein habe Deutschland in der Vergangenheit von dieser Regel eher profitiert, diesmal sorgte sie jedoch dafür, dass sich zwei deutsche Spitzentrios gegenseitig Konkurrenz machten.
Für Neele Jansohn, die mitgereiste Trainerin Julia Sefaj und den KKSV Mainz-Finthen sei der dritte Platz trotzdem ein „großartiger Erfolg auf internationaler Bühne“, so der Verein weiter. Auch für die deutsche Nationalmannschaft war die Weltmeisterschaft mit einer Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen erfolgreich. Der Finther Verein sieht in dem Ergebnis eine Bestätigung seiner Nachwuchs- und Trainingsarbeit.