Mann sucht in Mainz nach Muttermilch zum Eigenverzehr

Ein Unbekannter hat im Mainzer Stadtgebiet Zettel aufgehängt, in denen er Frauen um Muttermilch gegen Geld bittet. Der Polizei sind die Schilder bekannt, wohl aber die Hände gebunden.

Mann sucht in Mainz nach Muttermilch zum Eigenverzehr

In Mainz sind in den vergangenen Wochen seltsame Schilder an mehreren Orten in der Stadt aufgetaucht. Darauf ist zu lesen: „Biete für Muttermilch bis 200 Euro!“ Der Ersteller der Aushänge gibt an, männlich und 32 Jahre alt zu sein. Er „liebe den Geschmack der Frauenmilch“ und suche daher nach Frauen, die ernstgemeintes Interesse für seine Vorliebe zeigen und ihn mit Milch versorgen könnten.

Gesehen hat die Aushänge unter anderem auch Merkurist-Leser Rebar. Wir er berichtet, seien diese vor allem auf Spielplätzen im Zollhafen, am Mainzer Rodelberg und in Hechtsheim zu finden gewesen. „Ich muss gestehen, ich finde es widerlich und zu gleich beängstigend für die Kinder, dass ein erwachsener Mann so etwas aufhängt“, sagt Rebar.

Der Mainzer Polizei sind die Schilder bekannt, wie Pressesprecher Rinaldo Roberto auf Merkurist-Anfrage bestätigt. Die Schilder seien vor circa sechs Wochen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet entdeckt worden, Beamte hätten diese dann entfernt.

Seitdem seien der Polizei keine weiteren Schilder dieser Art aufgefallen oder gemeldet worden. Eine rechtliche Bewertung habe zunächst ergeben, dass das Aufhängen der Schilder nicht strafbar sei.

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