„Spielplatz für Erwachsene“: Hüpfburg-Parcours ab Mai in Mainz

In Mainz können Erwachsene demnächst auf einem Hüpfburg-Parcours wieder zum Kind werden. Denn im Mai startet auf dem Messegelände in Hechtsheim der „Party Parcours“, ein Event mit Disco und Gastronomie.

„Spielplatz für Erwachsene“: Hüpfburg-Parcours ab Mai in Mainz

Eine Mischung aus Sport, Disco und Gastronomie erwartet die Mainzer ab Mai auf dem Hechtsheimer Messegelände. Bis zum 26. Juni kann dort mit dem „Party Parcours“ eine 300 Meter langer Hindernislauf auf einer Hüpfburg bestritten werden. Laut den Veranstaltern Timmy Sperlich und Marco Richter ist dieser Parcours der größte aufblasbare Hindernis-Parcours der Welt. Personen ab 16 Jahren können dort 40 Hindernisse mittels Hüpfen, Balancieren und im freien Fall überwinden.

Hüpfburg für Erwachsene

Die Idee zum Parcours kam den beiden Veranstaltern beim Besuch einer privaten Feier. „Dort war eine Hüpfburg für Kinder aufgebaut. Am Ende des Abends kam uns gemeinsam mit Joana Sperlich dann die Idee einer Hüpfburg für Erwachsene“, so Richter gegenüber Merkurist.

Der Parcours besteht aus einer Hüpfburg mit verschiedenen Hindernissen. Dieser kann innerhalb von vier Stunden mehrfach durchlaufen werden. Zusätzlich kann Fußball-Dart und LED-Ping-Pong gespielt werden sowie ein aufblasbares Labyrinth durchlaufen werden. „Zum Entspannen wird auch ein Bällebad und eine Strandecke aufgebaut“, so Richter. Unabhängig von den sportlichen Aktivitäten gibt es eine Disco, in der jeden Tag DJs aus der Region auflegen, sowie Getränke und Speisen.

Herausforderung für „Ninja Warrior“-Teilnehmer

Die deutschlandweite Premiere fand im letzten Jahr in Trier statt. Laut Richter ist der Zuspruch dort sehr positiv ausgefallen. „Wir hatten viele Junggesellenabschiede und Sportvereine vor Ort. Und sogar Personen, die für die TV-Show ‘Ninja Warrior Germany’ trainiert haben, waren da.“ Die hätten den Veranstaltern auch klar gemacht, dass man den Parcours nicht unterschätzen sollte. „Die waren ziemlich platt danach, obwohl sie gar nicht damit gerechnet hatten.“ Ziel des Events sei aber nicht, Hochleistungssport zu betreiben, so Richter. „Die Leute sollen Spaß haben, schließlich ist bei dem Parcours für jeden etwas dabei.“

Die Veranstalter empfehlen für das Absolvieren des Parcours leichte und bequeme Kleidung. Es sollen keine spitzen Accessoires, wie Gürtel oder Ohrringe, getragen werden. Umkleidemöglichkeiten gibt es vor Ort. Nicht zu empfehlen ist der Hindernislauf für Schwangere. Personen, die an Bandscheibenvorfällen, Asthma oder auch Herzbeschwerden leiden, wird geraten, im Vorfeld einen Arzt aufzusuchen.

Messegelände erfüllt alle Voraussetzungen

Für Mainz als Standort habe man sich auf Grund des Messegeländes entschieden. „Die Fläche erfüllt alle Grundvoraussetzungen, die wir für die Durchführung der Veranstaltung benötigen“, so Richter. Dazu gehörten eine Fläche von 5000 Quadratmetern, die für den Parcours, den umliegenden Eventbereich und die weitere Logistik benötigt würden. Zudem würden dort innerhalb der sieben Wochen Veranstaltungszeit keine Anwohner gestört werden, so Richter.

Ursprünglich sei das Konzept für eine Innenraum-Veranstaltung entwickelt worden, so Richter. Auf Grund der Pandemie habe man dann auf eine Außenveranstaltung umsatteln müssen. Jetzt wird die Veranstaltung im Freien stattfinden. Um Regen und Hitze zu entgehen, werde allerdings ein großes Zeltdach über die Eventfläche gebaut. Wie viele Personen das Event gleichzeitig besuchen dürfen, sei von den kommenden Corona-Regeln abhängig, so Richter. „In Trier haben wir im letzten Jahr noch mit der 3G-Regelung und Masken im Gastronomiebereich gearbeitet.“ In Mainz müssen beim Start dann vielleicht keine Regeln mehr beachtet werden.

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