Restaurant „Pankratz“ eröffnet am 15. Juli

Morgens Frühstücksbuffet, mittags Bistro, abends mehrgängige Dinner: Im Pankratiushof am Hechtsheimer Lindenplatz eröffnet in wenigen Wochen das „Pankratz“. Wir haben mit dem Team gesprochen.

Restaurant „Pankratz“ eröffnet am 15. Juli

Die neue Theke steht, die kleine Küche inklusive Grill ist installiert und es wird fleißig gebohrt und gehämmert. Im Pankratiushof am Lindenplatz in Hechtsheim tut sich etwas: Denn hier wird am Mittwoch, 15. Juli, das neue Restaurant „Pankratz“ eröffnet.

Vor zwölf Jahren begann alles mit wenigen Gerichten in der Scheune des Hofes. Nach und nach wurden die Bewirtungsräume und auch die Speisekarte ausgebaut. „Gerade das Frühstück kam und kommt bei vielen unserer Gäste sehr gut an. Sie sind danach süchtig“, sagt Küchenchef Paul Schmiel und lacht. Er kam vor zwei Jahren an den Hof und ist in neunter Generation hier tätig. Doch es fehlte eine Location, die man wirklich als Restaurant identifizieren konnte. „Wir hatten beispielsweise drei Eingänge. Das sind Kleinigkeiten, die zunächst nicht so auffallen. Aber für uns war es wichtig, dass alles als Einheit wahrgenommen wird.“

Mit dem „Pankratz“ sollen Frühstück, Mittagessen und Abendessen unter einen Hut gebracht werden. „Viele Restaurants bieten mittags allerdings dasselbe wie abends an. Das wollen wir nicht machen“, sagt Schmiel. Mittags sei das „Pankratz“ eher ein französisches Bistro mit einer kleinen Karte von maximal vier Gerichten. Schmiel und sein Team legen Wert darauf, dass die Grundprodukte für alle Gerichte aus Rheinhessen stammen. Außerdem wollen sie die Gäste überraschen und nicht nur kleine Gerichte, sondern auch passend dazu kleine Extras servieren. „Es ist rustikale Landhausküche mit Drang zur Perfektion“, meint Schmiel.

Wechselndes Menü am Abend

Abends steht dann ein wechselndes, mehrgängiges Menü auf der Karte. „Die Gäste sollen ihr Schicksal in unsere Hände legen, daher wissen sie nicht genau, was es geben wird“, erklärt Restaurantmanagerin Hanna Marggraf. Es sei wie eine Reise durch die Jahreszeiten, bei der es mehrere Gänge gebe, die je nach Saison angepasst werden. „Da landet auch viel Gemüse auf dem Teller, was morgens noch auf dem Feld war“, sagt Schmiel. Es seien simple Gerichte, bei denen der Geschmack im Vordergrund stehe und das ursprüngliche Handwerk bewahrt werden solle. „Manchmal sind es nur zwei, drei Komponenten, die aber viel Zeit in Anspruch nehmen. Zum Beispiel selbst gemachter Mozzarella mit Basilikumöl.“ Gerade probiere das Team zum Beispiel Wildkräuter aus, berichtet Katja Klein, Inhaberin und Köchin. „Wir wecken auch Früchte ein, sodass man sie im Winter genießen kann, obwohl sie gerade nicht auf Bäumen wachsen.“

„Wir wollen das Bewusstsein für Essen wecken und transparent machen, wie es entsteht“, sagt Schmiel. Deswegen könne man den Köchen von der Theke aus auch über die Schulter schauen. Man bereite sich intensiv auf die Gäste vor. Daher müssen diese bei Reservierung auch schon die Hälfte vom Menüpreis anzahlen. „Es ist extrem wichtig, dass die 34 Plätze dann auch besetzt sind. Wir wollen nachhaltig zubereiten und nichts unnötig wegwerfen“, sagt Marggraf. Wichtig sei außerdem, dass die Gäste Zeit mitbringen. „Zweieinhalb bis drei Stunden dauert das Dinner auf jeden Fall“, sagt die Restaurantmanagerin. „Dafür muss man offen sein und sich darauf einlassen.“

Das „Pankratz“ eröffnet am Mittwoch, 15. Juli - zunächst nur morgens und mittags. Das erste Dinner findet am Donnerstag, 6. August, statt. Es gibt feste Reservierungszeiten: mittwochs bis samstags 9 und 10 Uhr (Frühstück) sowie 12 und 13:30 Uhr (Bistro), außerdem donnerstags bis samstags 19 und 20 Uhr. Das mehrgängige Abendmenü kostet 80 Euro, die Weinbegleitung 45 Euro. Außerdem bietet der Pankratiushof weiterhin seinen Lieferservice an. Weitere Informationen findet Ihr auf der Webseite. (mm)

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