Neues Coronatest-Mobil unterwegs - pro Test gibt es eine Spende für Benachteiligte

Die mobile Teststation ist ab kommenden Mittwoch (5. Mai) in Mainz und Umgebung - auch Hessen - im Einsatz und kann auch nach Hause bestellt werden. Die Tests sind für Bürger kostenlos.

Neues Coronatest-Mobil unterwegs - pro Test gibt es eine Spende für Benachteiligte

Sich auf das Coronavirus testen lassen und gleichzeitig anderen etwas Gutes tun - das kann man bald bei der Inanspruchnahme der mobilen Teststation von Restaurant-Betreiber Eugenius Steckler tun. Gemeinsam mit dem Verein Rheinhessen hilft! startet der Gastronom eine solidarische Kampagne im Kampf gegen die Pandemie, von der vor allem sozial und gesundheitlich benachteiligte Menschen profitieren sollen.

Geschulte Mitarbeiter führen Tests durch

Wie Rheinhessen hilft!-Vorstand Vanessa-Sophie Kröhler sagt, habe sich die Firma Steckler bereit erklärt, ein Corona-Testmobil anzuschaffen. Inzwischen liege hierfür die offizielle Beauftragung durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung vor. „Unser Verein kooperiert offiziell und stellt sein ehrenamtliches und medizinisch geschultes Personal zur Verfügung.“ Auch die Firma Steckler werde sich mit geschulten Mitarbeitern und Ausrüstung beteiligen. Vom Bund würden an die Firma Steckler – so wie an jedes andere Unternehmen auch, welches Bürgertests durchführt – 18 Euro bezahlt, so Kröhler. Davon abgezogen werden müssten die Kosten für Personal und Lohn, Versicherungen sowie Desinfektionsmittel, Schutzanzüge, Handschuhe und deren Entsorgung sowie Spritkosten. Rheinhessen hilft! wird dann schließlich mit sechs Euro pro durchgeführtem Test beteiligt. Wie Kröhler sagt, sei die Firma Steckler für das extra angeschaffte Testmobil mit einem fünfstelligen Betrag in Vorleistung getreten. Alleine hätte dies Rheinhessen hilft! nicht stemmen können. Möglicherweise bekommt Rheinhessen hilft! am Ende der Aktion das Mobil von den Stecklers geschenkt oder darf es zumindest für seine Vereinszwecke weiter nutzen.

Das Testmobil wird dann ab kommenden Mittwoch (5. Mai) voraussichtlich an vier bis fünf Tagen pro Woche im Einsatz sein. Sondertestungen, zum Beispiel für Kindergärten oder größere Personengruppen, sind auf Anfrage auch an Sonn- und Feiertagen möglich. „Das Testmobil kann sogar zu den Menschen nach Hause kommen oder in Kindergärten oder Schulen“, sagt Kröhler. Dies ersetze jedoch nicht die bereits gesetzlich vorgeschrieben zwei Tests pro Woche, sondern gelte nur als Zusatz.

Mobil kann man auch nach Hause bestellen

Momentan sind die Firma Steckler und Rheinhessen hilft! auf der Suche nach geeigneten Standplätzen in der Region, auf denen sich das Testmobil dann etablieren soll. Angefahren werden soll die Stadt Mainz mit den Stadtteilen, der Landkreis Mainz-Bingen sowie Teile Wiesbadens und der Kreis Groß-Gerau. Eine Voranmeldung oder Terminvereinbarung ist für das Testmobil nicht erforderlich. Ab 5. Mai können Bürger telefonisch (01573 8363573) erfragen, wo das Testmobil unterwegs ist und wie die aktuellen Wartezeiten sind. Unter dieser Rufnummer kann das Testmobil auch nach Hause gebucht werden, sofern Kapazitäten bestehen. Hierfür ist es jedoch erforderlich, dass sich mindestens drei Personen testen lassen, damit sich die An- und Abfahrt auch „rechnet“. Auf den Social-Media-Kanälen von Steckler´s und Rheinhessen hilft! werden dann auch die Orte und Zeiten bekannt gegeben, an und zu denen das Testmobil unterwegs sein wird.

Das Testmobil ist auch per Mail unter: testmobil@rheinhessen-hilft.de erreichbar. Wer seinen Parkplatz beziehungsweise sein Gelände für das Test-Mobil zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter der Mail-Adresse: teststelle@rheinhessen-hilft.de melden.

Logo