Mainzer Einzelhandel darf wieder öffnen

Seit 0 Uhr ist die Bundesnotbremse in Mainz außer Kraft gesetzt. Die nächtliche Ausgangssperre ist damit aufgehoben. Aber auch für den Einzelhandel ergeben sich dadurch weitreichende Lockerungen.

Mainzer Einzelhandel darf wieder öffnen

Ab dem heutigen Donnerstag (27. Mai) - seit 0 Uhr - gelten in Mainz die Regeln der Bundesnotbremse nicht mehr. Möglich ist das, weil die Sieben-Tage-Inzidenz in Mainz seit dem 19. Mai unter dem Wert von 100 liegt (wir berichteten). Damit gilt in Mainz ab heute die 21. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz. Für den Einzelhandel ergeben sich daraus nun wieder einige Lockerungen.

Zutritt zu Geschäften muss geregelt werden

Grundsätzlich darf der gesamte Handel im Mainzer Stadtgebiet wieder öffnen. Es gelten die gleichen Bedingungen wie aktuell in Lebensmittelgeschäften. Die Testpflicht und Terminshopping entfallen. Allerdings besteht in den Läden eine Personenbegrenzung. Ist ein Geschäft bis zu 800 Quadratmeter groß, so muss für eine Person eine Verkaufsfläche von 10 Quadratmetern zur Verfügung gestellt werden. Bei mehr als 800 Quadratmetern müssen es 20 Quadratmeter pro Person sein. Weiterhin gelten das Abstandsgebot sowie die Pflicht zum Tragen von FFP2- oder medizinischen Masken.

Sofern in Geschäften oder im unmittelbaren Umfeld von Geschäften mehrere Personen aufeinandertreffen, muss der Betreiber Maßnahmen zur Einhaltung des Abstandsgebots ergreifen, insbesondere zur Steuerung des Zutritts. Beispielsweise durch das Anbringen von gut sichtbaren Markierungen im Abstand von mindestens 1,5 Metern. In den Geschäften sind zudem besondere Hygienemaßnahmen vorzunehmen, wie beispielsweise die Bereitstellung von Desinfektionsmittel sowie erhöhte Reinigungsintervalle. Außerdem müssen Trennvorrichtungen installiert werden. Die Geschäftsinhaber müssen auch die Kontaktnachverfolgung sicherstellen (Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer sowie Datum und Zeit der Anwesenheit der Person).

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