Corona-Mutanten in Schulen und Kitas nehmen stark zu

Britische Variante dominiert

Corona-Mutanten in Schulen und Kitas nehmen stark zu

Der Inzidenzwert im Landkreis Mainz-Bingen ist weiterhin gesunken. Am Gründonnerstag lag der Wert bei 86 (-6) pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen. Das meldet die Kreisverwaltung.

In der Stadt Mainz gab es eine Verschnaufpause. Dort liegt der Inzidenzwert weiterhin bei 121. Im Land Rheinland-Pfalz liegt der Wert der 7-Tage-Inzidenz bei 113. Insgesamt meldet das Gesundheitsamt Mainz-Bingen am Donnerstag aber 45 Neuinfektionen im Landkreis und 57 neue Fälle in der Stadt Mainz.

Auch wenn also die Inzidenz im Landkreis stabil blieb, so steigen dennoch - wie auch in der Stadt Mainz - die Neuinfektionen mit den Mutationen des Corona-Virus. Bereits im ersten Quartal 2021 ist ein deutlicher Anstieg der besorgniserregenden Virusvarianten (VOC) sichtbar, insbesondere der britischen Variante. Bereits Anfang März lag die Quote der Neuinfektionen mit der britischen Mutation bei 50 Prozent, seitdem steigt der Trend kontinuierlich stark an.

Seit Anfang des Jahres ist zudem eine Altersverschiebung beim Infektionsgeschehen erkennbar. Während in den Seniorenheimen aufgrund der Impfungen nur noch wenige Fälle auftreten, häufen sich in Schulen und insbesondere in Kitas im Landkreis und der Stadt Mainz die Fallzahlen. Bis zu den Ferien am vergangenen Montag waren in den vergangenen zwei Wochen acht Schulen im Landkreis und 13 Schulen in der Stadt Mainz betroffen. Auch bei den Kindertagesstätten kommt es aktuell zu größeren Infektionsgeschehen. Allein in der Stadt Mainz sind zurzeit zwölf Einrichtungen betroffen. Insgesamt infiziert sind 21 Pädagogen und 23 Kinder. Zudem befinden sich 43 Erzieherinnen und Erzieher sowie 226 Kinder in Quarantäne. Im Landkreis sind vier Kindertagesstätten betroffen. Insgesamt infiziert sind zwei Erwachsene und zwei Kinder. 29 Erzieherinnen und Erziehern sowie 103 Kindern befinden sich in Quarantäne.

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