Corona-Infektionen in Mainzer Flüchtlingsunterkunft

Bewohner dürfen Unterkunft nicht verlassen

Corona-Infektionen in Mainzer Flüchtlingsunterkunft

In der Flüchtlingsunterkunft Ludwigsburger Straße in Mainz sind bei Tests mehrere Infektionen mit dem SARS-CoV2-Virus festgestellt worden. Das meldet die Stadt Mainz. Durch bereits erfolgte Testungen wurden aktuell zwölf Bewohner positiv getestet, bislang zeigt eine Person Symptome.

Das zuständige Gesundheitsamt Mainz-Bingen hat daher aus Gründen des Gesundheitsschutzes und zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Virus beschlossen, die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft zum Dienstagnachmittag unter Quarantäne zu stellen. Das bedeutet, dass das Gebäude nicht verlassen werden darf.

Die Betreuung der in der Unterkunft lebenden Menschen und ihre Versorgung mit Lebensmitteln wird von der Landeshauptstadt Mainz als Träger der Einrichtung gemeinsam mit der für die Unterkunft zuständigen Betreuungsorganisation, den Maltesern, sichergestellt. Ein Sicherheitsdienst wird vor Ort sein, damit die Unterkunft nicht von Unbefugten betreten wird und die Quarantänebestimmungen eingehalten werden.

In der Flüchtlingsunterkunft Ludwigsburger Straße sind derzeit 63 Menschen untergebracht. Das Gesundheitsamt Mainz-Bingen und die Stadt Mainz stehen im engen Kontakt. Das Gesundheitsamt wird bald weitere Tests unter den Bewohnern vornehmen.

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