Corona-Impfstoff: Trump lobt Mainzer Unternehmen

„Wir haben hier einen Gewinner“

Corona-Impfstoff: Trump lobt Mainzer Unternehmen

US-Präsident Donald Trump hat bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus in Washington das Unternehmen „Biontech“ indirekt gelobt. Grund dafür ist die Liefervereinbarung für einen Corona-Impfstoff, die das Mainzer Unternehmen und der Pharma-Konzern Pfizer mit der US-Regierung geschlossen haben.

Demnach sollen bis zu 600 Millionen Dosen in die Vereinigten Staaten geliefert werden, eine Bestellung von 100 Millionen Impfdosen liegt laut Biontech bereits vor. Die Kosten dafür betragen 1,95 Milliarden US-Dollar. Die Bevölkerung solle die Impfung kostenlos erhalten, so Biontech in einer Pressemitteilung. „Das hat die US-Regierung zugesagt.“

Trump nannte die Vereinbarung historisch. „Ich denke, wir haben hier einen Gewinner.“ Namentlich erwähnte er Biontech nicht, das Mainzer Unternehmen ist bei der Entwicklung des Impfstoffes allerdings federführend. Pfizer ist für die Produktion sowie die Vermarktung in den USA zuständig. Trump bedankte sich auch bei der US-amerikanischen Arnzeimittelbehörde FDA, die den Impfstoffkandidaten von Biontech einen Fast-Track-Status verlieh (wir berichteten).

Bereits im Oktober 2020 könnte eine Zulassung eines Impfstoffes beantragt werden, wie Biontech zu Beginn der Woche bekannt gab. So könnten bis Ende 2020 bis zu 100 Millionen und bis Ende 2021 möglicherweise mehr als 1,2 Milliarden Impfstoffdosen produziert werden. (mo)

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