Corona-Impfstoff: Mainzer Firma Biontech schließt Mega-Deal mit der EU ab

Impfstoff soll Ende des Jahres geliefert werden

Corona-Impfstoff: Mainzer Firma Biontech schließt Mega-Deal mit der EU ab

Bereits Ende des Jahres will das Mainzer Biotechnologieunternehmen Biontech gemeinsam mit dem US-Pharma-Konzern Pfizer seinen Corona-Impfstoff liefern. Zumindest dann, wenn die klinischen Studien erfolgreich verlaufen.

Am Mittwoch gab Biontech bekannt, mit der EU-Komission einen Vertrag über die Lieferung von mindestens 200 Millionen Dosen des Impfstoffs geschlossen zu haben. Demnach hat die Europäische Kommission die Möglichkeit, weitere 100 Millionen Dosen für die EU-Mitgliedsstaaten zu erwerben. Die geplante Vereinbarung mit der Europäischen Kommission wäre für Pfizer und Biontech der bisher größte Initialauftrag für die Lieferung von Impfstoffdosen.

Sollte die Zulassung für den Impfstoff erfolgen, würde die Europäische Kommission die Verteilung der Impfstoffdosen an die 27 EU-Mitgliedsstaaten übernehmen. Die Impfstoffdosen für Europa sollen in Biontechs Produktionsstätten in Deutschland sowie Pfizers Produktionsstätte in Belgien hergestellt werden.

Biontech Mitgründer Ugur Sahin sagt: „Als Unternehmen, das im Herzen Europas gegründet wurde, freuen wir uns sehr über den Abschluss der ersten Gespräche mit der Europäischen Kommission zu unserer bislang größten Erstbestellung.“ (ts)

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