Ausgangssperre am 1. Mai: Stadt droht mit Bußgeldern

Bei Konsum von Alkohol wird es noch teurer

Ausgangssperre am 1. Mai: Stadt droht mit Bußgeldern

Auch am Mai-Feiertag (1. Mai) werden Polizei und Ordnungsamt kontrollieren, ob sich die Mainzer an die Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr halten. Das teilt die Stadt Mainz mit.

Insbesondere die in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai üblichen Zusammenkünfte („Hexennacht“) sind laut Stadt definitiv kein triftiger Grund für eine Ausnahme von der Ausgangssperre. Es können daher teilweise hohe Bußgelder fällig werden. Bei unzulässigen Ansammlungen etwa ist mit 100 Euro je Teilnehmer und 500 Euro für einen etwaigen Organisator zu rechnen. Wenn Alkohol im Spiel ist, drohen weitere 100 Euro für den Konsumenten und 500 Euro für jene Person, die ausschenkt.

Dies alles gilt - auch außerhalb von 22 bis 5 Uhr - zugleich für private Zusammenkünfte in privaten Räumen, die aufgrund der „Bundes-Notbremse“ nur in kleinstem Kreise zulässig sind. Auch hier drohen dem Veranstalter einer „Feier“ 500 Euro und jedem Teilnehmer 100 Euro Bußgeld.

Zudem sind auch alle übrigen Kontaktbeschränkungen zu beachten, die sich aus der Corona-Bekämpfungsverordnung und der „Bundes-Notbremse“ ergeben. Es gelten außerdem die Regeln der Allgemeinverfügung (Maskenpflicht und Alkoholverkaufsverbot).

Wie die Kreisverwaltung Mainz-Bingen mitteilt, gelten in der Nacht vom 30. April auf 1. Mai im Landkreis die gleichen Regelungen beziehungsweise Bußgelder wie in der Stadt Mainz.

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